Apple: Samsung muss Display-Produktion für iPhone 14 Pro hochfahren
Samsung hat das ursprüngliche Produktionsziel von LTPO-OLED-Displays für das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max von 130 Millionen auf 149 Millionen Stück hochgefahren. Wie The Elec(öffnet im neuen Fenster) berichtet, liegt das nicht daran, dass Apple sein ursprüngliches Auslieferungsziel erhöht hat, sondern an den Produktionsproblemen bei anderen Zulieferern.
Die Konkurrenten von Samsung sollen das Displaypanel nicht in ausreichender Menge liefern können, schreibt The Elec. Unter anderem stellt LG neben Samsung Bildschirme für Apples Smartphones her. Phone Arena(öffnet im neuen Fenster) vermutet, dass LG nicht so viel Erfahrung mit dem Ausstanzen der Löcher für die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren hat und daher der Ausschuss bei der Produktion zu hoch ist. Apple hat bei den iPhone-14-Pro-Modellen die Notch gegen Löcher ausgetauscht.
Außerdem sind die neuen iPhone-Displays sehr hell, zumindest wenn die maximale HDR-Helligkeit als Maßstab genommen wird. Dabei erreichen die Displays Apple zufolge bis zu 2.000 cd/m². Bei Oberklasse-Smartphones ist bislang eher ein Wert von um die 1.200 cd/m² gängig gewesen.
Samsung hat eingekauft
Samsung soll für seine Displayfabrik in Vietnam zahlreiche Komponenten nachgeordert haben. Darunter befinden sich Laserätzmaschinen, aber auch Verbrauchsmaterialien für die Produktion. Samsung hat mit der Produktion von LTPO-OLED-Displays Erfahrung, 2020 hat der südkoreanische Hersteller für das Galaxy Note 20 derartige Panels produziert.
Denkbar ist, dass LG verstärkt einfacher aufgebaute Displays für das iPhone 14 und das iPhone 14 Plus produziert. Samsung soll ausschließlich Bildschirme für die Pro-Reihe herstellen. Ob sich die Umstrukturierungen bei den Zulieferern auf die Verfügbarkeit der neuen iPhones auswirken wird, ist nicht bekannt.
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