Apple: Safari bekommt Webextensions-API wie Chrome und Firefox

Als letzter großer Browser-Hersteller legt auch Apple seine eigene API für Safari-Addons ab. Das sollte die Entwicklung weiter vereinfachen.

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Safari bekommt Webextensions.
Safari bekommt Webextensions. (Bild: Apple)

Mit einer vergleichsweise kurzen Nachricht weist der Hersteller Apple darauf hin, dass sein eigener Browser mit der aktuellen Beta-Version von Safari 14 Unterstützung für die sogenannten Webextensions bietet. Dabei handele es sich um die gleiche API für Browser-Erweiterungen, die auch von Chrome, Firefox und Edge genutzt werden. Damit bieten sämtliche großen Browser künftig die gleiche Schnittstelle für Addons.

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Mit Hilfe der Webextensions lässt sich die Browser-Funktionalität über Javascript-APIs und Dateiformate erweitern, die auch in den anderen Browsern genutzt werden, heißt es dazu bei Apple. Zwar vereinfachten die bisherigen Safari App Extensions einen Code-Austausch zwischen nativen MacOS-Anwendungen und der Browser-Erweiterung. Da die Webextensions aber primär mit Web-Technik erstellt werden, ließen sich diese auch einfach neu packen und in anderen Browsern ausführen.

Einen ähnlichen Wechsel von einer eigenen API hin zu den nun Webextensions genannten Schnittstellen hatte das Team von Mozilla bereits im Jahr 2015 angekündigt. Auch hier war das Ziel klar eine Annäherung an die bestehende Technik des Marktführers Chrome. Die Webextensions sind dabei der Versuch, die ursprünglich nur im Chrome genutzten APIs plattformübergreifend zu standardisieren. Letzteres ist zwar nicht vollständig erreicht worden, die APIs der Browser unterscheiden sich jedoch nur in kleinen Details.

Apple hat Werkzeuge zur Entwicklung bereitgestellt, die es vereinfachen sollen, existierende App Extensions auf das neue Format zu überführen. Ebenso stellt der Hersteller Vorlagen für neue Webextensions bereit. Bereits existierenden Webextensions für die anderen Browser sollten sich zudem leicht für Apples Safari-Browser bereitstellen lassen.

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