Apple: Safari 10 schaltet Flash ab

Mit dem neuen MacOS Sierra von Apple wird auch der Browser Safari 10 ausgeliefert, der vollkommen anders mit Plugins umgehen wird als die Vorversionen. Plugins wie Adobe Flash werden standardmäßig deaktiviert und müssen vom Anwender explizit beim Surfen eingeschaltet werden.

Websitebetreiber werden sich auf das neue Verhalten von Safari 10 einstellen müssen, vor allem, wenn sie das Mac-Publikum ansprechen. Schon jetzt sind in mobilen Websites Flash-Elemente tabu, weil sie von mobilen Endgeräten nicht abgespielt werden. Mit HTML5 steht in vielen Fällen eine vernünftige Alternative bereit, die akkuschonender arbeitet und weniger Ressourcen benötigt.
Wer jedoch als Anwender auf einer Flash-Website landet, kann das Plugin per Knopfdruck trotzdem noch aktivieren. Der Anwender kann sich entscheiden, ob er ab sofort immer Flash-Inhalte sehen will oder sich jedes Mal, wenn er auf ein solches Element trifft, gefragt werden will. Bei anderen Plugins soll ähnlich verfahren werden, Flash ist jedoch vermutlich das bekannteste.
Erweiterungen wie "Click to Flash" funktionieren ähnlich, doch diese müssen vom Anwender erst installiert werden. Zahlreiche, immer wieder neue Sicherheitslücken des Flash Plugins haben dazu geführt, dass Browserhersteller versuchen, den Anwender zu schützen, indem sie die Ausführung von Flash blockieren. Im Browser Firefox wird zum Beispiel mittlerweile genauso verfahren .
Safari 10 soll zusammen mit MacOS Sierra im Herbst 2016 auf den Markt kommen. Entwickler können schon jetzt zahlreiche Hinweise zu Safari 10 im Webkit-Blog(öffnet im neuen Fenster) und in Apples Entwicklerdokumentation(öffnet im neuen Fenster) nachlesen.



