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Apple rüstet auf: App Store bekommt neue Tools, Abos und Elternkontrolle

Mehr Sichtbarkeit für Entwickler, flexiblere Abo-Modelle und detaillierte Elternkontrolle: Apple hat für den App Store einiges geplant.
/ Andreas Donath
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Apple erweitert den App Store mit neuen Tools. (Bild: Apple)
Apple erweitert den App Store mit neuen Tools. Bild: Apple

Apple plant für dieses Jahr mehrere Neuerungen im App Store. Entwickler sollen mehr Möglichkeiten erhalten, ihre Apps zu vermarkten, Abonnements zu verwalten und neue Nutzer zu erreichen. Betroffen sind verschiedene Bereiche: Entdeckungsfunktionen, neue Abo-Modelle und vereinfachte Einreichungsprozesse. Einen einheitlichen Veröffentlichungstermin hat Apple nicht bestätigt.

Zu den geplanten Neuerungen gehört ein Feature namens Creative Assets. Es erlaubt Entwicklern, reichhaltigere Bilder und Videos in Kopfzeilen von Produktseiten und in Suchergebnissen einzubinden. Diese Inhalte sollen neben bestehenden Screenshots und App-Previews funktionieren.

Eine neue Asset Library in App Store Connect bündelt sämtliches Bildmaterial an einem Ort und soll den Verwaltungsaufwand bei Kampagnen und Werbeaktionen reduzieren.

Personalized Collections auf Basis der Nutzerinteressen

Außerdem plant Apple sogenannte Personalized Collections. Diese sollen App-Empfehlungen auf Basis von Nutzer-Interessen und des Download-Verlaufs anzeigen. Die Sammlungen entwickeln sich laut Apple über die Zeit weiter und erscheinen in den Tabs Apps, Spiele und Suche. Der Rollout soll in dieser Woche auf Englisch in den USA beginnen, weitere Sprachen und Regionen folgen später.

Spieleentwickler können über Featuring Nominations dem redaktionellen Team der Apple-Games-App Vorschläge für In-Game-Angebote oder zeitlich begrenzte Rabatte einreichen. Kleinere Studios bekommen damit einen direkteren Weg zu mehr Sichtbarkeit auf der Plattform, so Apple.

Neue Abo-Optionen für Gruppen und Organisationen

Auf der Abo-Seite kündigt Apple zwei neue Konfigurationsoptionen an, die auf Storekit 2 aufbauen. Eine davon ermöglicht Sammelkäufe über Apple Business Manager und Apple School Manager. Organisationen können Abonnements so über bestehende Geräteverwaltungsprozesse erwerben. Die andere Option, Group Purchases, erlaubt es einem einzelnen Abonnenten, mehrere Plätze zu kaufen und andere Personen in einen gemeinsamen Plan einzuladen.

Sammelkäufe sollen im Herbst verfügbar sein, Gruppenabonnements sind für den Winter 2026 geplant. Entwickler verwalten beide Optionen laut Apple an einem einzigen Ort in App Store Connect.

Darüber hinaus beschreibt Apple ein Feature namens App Store Bundles. Es soll Entwicklern verschiedener Unternehmen ermöglichen, gemeinsame Abonnements zu einem günstigeren Preis anzubieten. Eine verwandte Option namens Suites erlaubt es, Abo-Stufen zu bündeln, die nicht als Einzelkäufe verfügbar sind. Retention Messaging soll es Entwicklern ermöglichen, Nutzer anzusprechen, die gerade dabei sind, ein Abonnement zu kündigen.

Bei der App-Einreichung sollen Entwickler künftig mehrere In-App-Käufe in einer einzigen App-Review-Einreichung bündeln können. Mac-App-Store-Apps müssen außerdem keine Intel-Unterstützung mehr vorweisen. Entwickler können damit reine Apple-Silicon-Builds einreichen, ohne separate Versionen pflegen zu müssen.

Zeitlimits für Kinder können stärker detailliert werden

Apple beschreibt außerdem Änderungen im Bereich Screen Time. Neue Zeitlimits in iOS 27, iPadOS 27 und MacOS 27 geben Eltern detaillierte Kontrolle über die App-Nutzung ihrer Kinder nach Kategorie, darunter Unterhaltung, Spiele und Social Media.

Entwickler sollen ab Juli über einen aktualisierten Altersfreigabe-Fragebogen angeben, ob ihre App soziale Funktionen wie einen Social Feed enthält. Mithilfe dieser Angaben werden Apps automatisch der passenden Zeitlimit-Kategorie zugeordnet.

Apple beschreibt die Kategorien als auf Expertenwissen basierend und auf das jeweilige Alter des Kindes abgestimmt. Eltern behalten die Möglichkeit, Einstellungen individuell anzupassen. Der genaue Zeitplan für mehrere Funktionen steht bisher nicht fest, teilte Apple mit.


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