Apple: Redesign des Macbook Pro nur für die OLED-Version
Apples kommendes Macbook-Pro-Redesign wird laut einem Bericht von Bloomberg voraussichtlich den High-End-Konfigurationen vorbehalten bleiben. Käufer des Einstiegsmodells müssten demnach bis mindestens 2027 mit der bisherigen Designsprache auskommen.
Der Tech-Reporter Mark Gurman schreibt im Bloomberg-Newsletter Power On(öffnet im neuen Fenster), dass die erwarteten OLED-Macbook-Pro-Modelle zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 nur als M6-Pro- und M6-Max-Varianten erscheinen dürften. Das Basismodell mit M6-Chip soll hingegen das seit 2021 etablierte Design beibehalten.
Das überarbeitete Macbook Pro wird mehrere Neuerungen mitbringen: OLED-Display, Touch-Eingabe am Bildschirm und ein schlankeres Gehäuse. Zudem sind 5G-Konnektivität und eine Dynamic-Island-Aussparung anstelle der aktuellen Notch im Gespräch. Es wäre die erste grundlegende Überarbeitung seit dem 2021er-Modell.
Produktstrategie mit System
Apple bietet derzeit drei Macbook-Pro-Konfigurationen an. Das 14-Zoll-Einstiegsmodell nutzt den M5-Chip, höherwertige 14- und 16-Zoll-Versionen setzen auf M4-Pro- und M4-Max-Prozessoren. Mit etwa 400 Euro Preisdifferenz zwischen M5-Basis und M4-Pro-Version positioniert Apple das Einstiegsmodell für Nutzer mit Standardanforderungen.
Diese gestaffelte Redesign-Einführung hat Vorbilder: Die Touchbar kam 2016 zunächst nur in Premiummodellen – das 13-Zoll-Basismodell erhielt sie erst 2019.
Zeitplan und Updates
Gurman zufolge plant Apple für die erste Jahreshälfte neue Macbook-Pro-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren sowie ein M5 Macbook Air. Zur Jahresmitte könnten Mac-Mini-Updates mit M5 und M5 Pro folgen, dazu Mac-Studio-Versionen mit M5 Max und M5 Ultra.
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