Apple: Radeon Pro W5500X für Mac Pro kostet 240 Euro

Die zweitkleinste Grafiklösung für den Mac Pro basiert auf AMDs neuerer Navi- statt noch auf der Polaris-Technik.

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Vorstellung des Mac Pro durch Tim Cook
Vorstellung des Mac Pro durch Tim Cook (Bild: Apple)

Apple bietet den Mac Pro nun auch mit einer Radeon Pro W5500X an. Die gibt es als Upgrade zur ansonsten verbauten Radeon Pro 580X zum Aufpreis von 240 Euro oder als einzelnes Modul für 730 Euro. Beide Modelle haben zwar 8 GByte Videospeicher, die Radeon Pro W5500X ist aber technisch moderner.

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Die Radeon Pro 580X entspricht weitestgehend der Radeon RX 580 (Test), welche wiederum nur eine höher getaktete Radeon RX 480 von 2016 darstellt. Alle Karten haben einen Polaris-Chip mit GCN-v4-Architektur und 2.304 Shader-Einheiten sowie einem 128 Bit breiten Interface für GDDR5-Speicher. Die Radeon Pro W5500X hingegen ähnelt stark der Radeon RX 5500 XT (Test), die auf dem Navi-14-Chip mit RDNA1-Technik und 1.408 ALUs sowie einem 128-Bit-Interface für jedoch GDDR6 antritt.

Folgerichtig hat die Radeon Pro W5500X mit 224 GByte/s statt 256 GByte/s zwar nominell eine niedrigere Bandbreite als eine Radeon Pro 580X, effektiv werden aber ähnlich viele Daten transportiert, da die Farbkompression verbessert wurde. Auch ist die RDNA1- der GCN-v4-Architektur pro ALU und pro Takt überlegen, weshalb unseren Messungen zufolge eine Radeon RX 5500 XT eine Radeon RX 580 schlägt - bei der Radeon Pro W5500X und der Radeon Pro 580X sollte das ähnlich sein. Hinzu kommt, dass die W5500X anders als die 580X eine vergleichsweise hohe FP64-Leistung (1/2- statt 1/16-Ratio von FP32) aufweist.

Hinsichtlich der Leistungsaufnahme hat sich Apple nicht zur Radeon Pro W5500X geäußert, eine reguläre Radeon RX 5500 XT liegt nominell bei 150 Watt - in der Praxis jedoch oft darunter. Die Radeon Pro W5500X ist somit das kleinste Navi-Modell, das Apple für den Mac Pro anbietet. Gegen Aufpreis gibt es noch eine Radeon Pro W5700X oder zwei davon, außerdem wird die Workstation noch mit einer Radeon Pro Vega II oder einer Radeon Pro Vega II Duo einzeln oder im Doppel - also bis zu vier GPUs - angeboten.

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