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Apple: Produktionsfehler macht Akkutausch im iPhone 6S notwendig

Apple hat erstmals Details zum Grund für den notwendigen Akkutausch im iPhone 6S genannt. Der Produktionsfehler soll nur wenige Kunden betreffen. Sicherheitsgefahren gebe es dadurch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Akkuproblem bei Apples iPhone 6S
Akkuproblem bei Apples iPhone 6S (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Zwei Wochen, nachdem Apple mit dem Akku-Austauschprogramm für das iPhone 6S begonnen hat, nennt der Hersteller erstmals einen Produktionsfehler im Akku des iPhone 6S. Allerdings nur auf Apples chinesischer Webpräsenz. Der Fehler soll dazu führen, dass sich das Smartphone unerwartet abschaltet und sich der Akku schneller entlädt, als es normalerweise der Fall sein sollte.

Nur wenige Geräte sollen betroffen sein

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Im Herstellungsprozess des Akkus soll einer Komponente länger als geplant kontrolliert Umgebungsluft zugeführt worden sein. Das soll passiert sein, bevor die Komponenten zum Akkupack zusammengebaut wurden. Der Fehler im Akku stelle kein Sicherheitsrisiko dar, versichert Apple. Demnach soll es keine Gefahr der Selbstentzündung geben. Samsung hatte kürzlich mit solchen Problemen zu kämpfen und nahm das Galaxy Note 7 komplett vom Markt, weil sich der Akku des Smartphones von selbst entzündete.

Apple beteuert weiterhin, dass nur wenige Geräte davon betroffen seien. Diese sollen zwischen September 2015 und Oktober 2015 produziert worden sein. Apple macht keine Angaben dazu, wie viele Geräte in dieser Zeit produziert wurden. Obwohl es nur wenige betroffene Geräte geben soll, sollen bei Apple die Austauschakkus knapp geworden sein.

Kunden können sich besser informieren

Mittlerweile können Kunden auf der dafür eingerichteten Apple-Support-Seite die Seriennummer des eigenen iPhone 6S eingeben und sich so informieren, ob Anspruch auf eine kostenlose Reparatur besteht. Diese Abfragemöglichkeit ist von Apple erst vor wenigen Tagen eingerichtet worden, zuvor mussten sich Kunden telefonisch bei Apple melden.

Derzeit klagen aber auch Besitzer anderer iPhone-Modelle darüber, dass sich das Smartphone unerwartet abschalte. Besonders häufig trete dieser Fall bei einem Akkuladestand von 30 Prozent auf. Dann springe der Ladestand auf null Prozent und das iPhone schaltet sich ab. Es ist dann nicht mehr benutzbar und lässt sich nicht mehr starten.

Andere iPhones leiden unter falscher Akkukalibrierung

Erst durch den Anschluss eines externen Ladegeräts kann das Smartphone dann wieder in Betrieb genommen werden. Danach liegt der Akkuladestand meist bei um die 30 Prozent, also dem Wert, bevor sich das Smartphone abgeschaltet hat. Obwohl sich iPhone-Besitzer seit Wochen verstärkt darüber beklagen, gibt es von Apple keine Reaktion darauf.

Es gibt derzeit die Vermutung, dass eine fehlerhafte Akkukalibrierung diese Probleme verursacht. Wie es zu der fehlerhaften Kalibrierung kommt, ist dabei unklar. Bei vielen Betroffenen soll es aber helfen, den Akku neu zu kalibrieren. Dazu soll der Akku zunächst komplett geladen werden. Danach soll der Nutzer das Smartphone einmal komplett leerlaufen lassen.



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Nikolai 06. Dez 2016

Hatte das selbe Problem damals mit meinem Galaxy S2. Da war der Akku auch irgendwann...

olifaessler 06. Dez 2016

Gleich mal vorneweg: Jeder der nur irgendwie das Gefühl hat, sein Akku halte nicht so...

_Freidenker_ 06. Dez 2016

Bin ich froh, dass man solche Probleme wir bei Apple und Samsung anderswo nicht hat...


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