Abo
  • Services:

Apple: Preiserhöhung für europäischen App Store verordnet

Die Preise in vielen europäischen App Stores werden von Apple erhöht. Innerhalb einer Woche soll die Preiserhöhung wirksam sein - auch in Deutschland. Der Preisanstieg gilt auch für In-App-Käufe, nur laufende Abos sind davon ausgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Preiserhöhung bei Apple
Preiserhöhung bei Apple (Bild: Philippe Lopez/AFP/Getty Images)

Der Einkauf von iOS-Apps wird teurer. In spätestens einer Woche will Apple die Preise in allen App Stores der Länder der Euro-Zone sowie in Dänemark und Mexiko erhöhen. Apple hat App-Entwickler laut Mac Rumors über die bevorstehende Preiserhöhung informiert. Eine vergleichbare Information an App-Store-Kunden ist nicht bekannt. Als Grund für die Preiserhöhung nennt Apple gesunkene Wechselkurse gegenüber dem US-Dollar.

Dritte Preiserhöhung in fünf Jahren

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

In den vergangenen fünf Jahren wurden die Preise im App Store dreimal erhöht. Die letzte App-Store-Preiserhöhung war Anfang 2015, davor wurden die Preise im Jahr 2012 erhöht. Auf der Apple-Webseite gibt es ein PDF-Dokument für die in Kürze geltenden App-Store-Preise.

Wie auch bisher gibt Apple mehrere Preisgruppen vor. Der App-Anbieter muss dann entscheiden, in welcher Preisgruppe sein Produkt eingeordnet wird. Die günstigsten Apps werden 10 Cent teurer und kosten künftig 1,09 Euro statt bisher 99 Cent. In der nächsten Preisgruppe gibt es eine Erhöhung von 1,99 Euro auf 2,29 Euro. Der bisherige App-Preis von 2,99 Euro liegt künftig bei 3,49 Euro und auch die vierte Gruppe wird 50 Cent teurer - diese Apps kosten künftig 4,49 Euro. Das gilt auch noch für die nächste Kategorie, die jetzt bei 5,49 Euro liegt.

Danach setzt eine Preiserhöhung von 1 Euro ein, aus 5,99 Euro werden 6,99 Euro und so weiter. Später gibt es eine Preiserhöhung um 2 Euro, die sich dann immer weiter erhöht. Davon sind auch alle In-App-Käufe betroffen. Laufende Abonnements mit automatischer Verlängerung werden von der Preiserhöhung ausgenommen.

Es könnte weiterhin 99-Cent-Apps geben

Entwickler können die Preise für Apps aber weiterhin manuell anpassen. Nur wenn das nicht passiert, greifen die Erhöhungen. So ist es weiterhin möglich, Apps in den Preisstufen 99 Cent, 1,99 Euro, 2,99 Euro und so weiter anzubieten. Das Provisionsmodell blieb unverändert. Entwickler bekommen 70 Prozent des Nettoverkaufspreises einer App, Apple erhält 30 Prozent. Bei Abonnements sind Entwickler im Vorteil. Ab dem zweiten Jahr sinkt Apples Anteil auf 15 Prozent.

Apples Kürzungen bei den Provisionen für Affiliate-Links

In dieser Woche hat Apple zudem neue Regeln für das Affiliate-Programm des App Stores verkündet und kürzt damit die Provisionen. Statt bisher 7 Prozent gibt es künftig nur noch eine Provision von 2,5 Prozent des Preises einer App. Affiliate-Links sind direkte Links auf eine Anwendung, in der eine spezielle Bezugsnummer eingebunden ist. Für jeden Kauf, der über diesen Link erfolgt, erhält der Bereitsteller eine kleine Provision. Das Konzept ist besonders bei Webseiten beliebt, die App-Bewertungen und -Vorschläge bereitstellen, und dort Teil der Finanzierung. Für Betreiber zahlreicher Internetseiten dürfte das ein spürbarer Einschnitt sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,49€
  2. 59,99€ - Release 12.10.
  3. (-81%) 5,69€
  4. (-72%) 13,99€

Jakelandiar 29. Apr 2017

Wie wäre es mit lesen? Apple erhöht die Preise. Z.B. die 99c app auf 109c. Was der...


Folgen Sie uns
       


Detroit Become Human - Livestream

Detroit: Become Human hat unseren Chat und Livestreamer Michael Wieczorek überzeugt. Immer wieder und wieder wollten wir wissen, wie es in dem spannenden Sci-Fi-Krimi in unserer(?) Zukunft weitergeht.

Detroit Become Human - Livestream Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

      •  /