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Zahlungsvorgang muss bei Apple Pay gestartet werden

Anders als bei Google Pay reicht es nicht, das Smartphone mit aktiviertem Sperrbildschirm an das Bezahlterminal zu halten. Stattdessen müssen wir den Ein-Schalter zweimal drücken und uns anschließend per Face ID ausweisen. Wer kein iPhone mit Gesichtsentsperrung hat, kann alternativ auch den Fingerabdrucksensor verwenden. Dabei genügt es, den Finger auf den Sensor zu legen. Wer aus Sicherheitsgründen auf biometrische Entsperrungen generell verzichtet, kann auch einen Code eingeben.

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Erst dann ist Apple Pay einsatzbereit - im Ernstfall ist das System also etwas sicherer vor Missbrauch als Google Pay. Dort wird wie bei drahtlosen Kreditkarten erst ab einem Betrag von 25 Euro eine Legitimation verlangt. Wer bei einem Verlust des Smartphones Google Pay oder die verknüpfte Karte nicht schnell genug sperrt, könnte Probleme mit missbräuchlich durchgeführten Einkäufen im Wert von maximal 25 Euro bekommen. Das ist bei Apple Pay nicht möglich.

  • Der Startbildschirm von Apple Pay (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bevor wir die Zahlung vornehmen, müssen wir Apple Pay mit einem doppelten Druck auf den Einschaltknopf starten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für die Verknüpfung einer Kredit- oder Debit-Karte mit Apple Pay müssen wir diese vor die Kamera des iPhones halten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Startbildschirm von Apple Pay (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die digitale Übersicht unserer Transaktion ist weitaus weniger ausführlich als bei Google Pay, wo sogar noch der Standort der Zahlung auf einer Karte angezeigt wird. Für einen Überblick, was wir bezahlt haben, reicht das aber aus. In der Wallet-App werden uns die letzten Transaktionen ebenfalls angezeigt. In der Google-Pay-App sind aber auch diese Einträge besser gemacht.

Von der Sicherheit her ähneln sich Apple Pay und Google Pay: Auf dem iPhone werden ebenfalls nie die echten Kreditkartendaten gespeichert. Stattdessen wird ein Token erstellt, der als virtuelle Kreditkarte in Wallet gespeichert wird. Diese Karte hat eine eigene Nummer und unterscheidet sich daher von der echten Karte; die Verknüpfung ist verschlüsselt bei der jeweiligen Bank hinterlegt.

Verliert ein Nutzer sein iPhone, muss die Bank nur den Token löschen - anschließend funktioniert Apple Pay nicht mehr auf dem Gerät. Das gleiche Prinzip verwendet auch Google mit seinem Bezahldienst, auch hier befindet sich nur eine virtuelle Kopie der Karte auf dem Smartphone. Der Vorteil ist, dass nur der Token gelöscht werden muss, eine Sperrung der eigentlichen Karte ist nicht notwendig.

Im Alltag braucht Apple Pay aufgrund der notwendigen Entsperrung und dem Doppelklick ein wenig länger als Google Pay bei der Vorbereitung der Zahlung - zumindest im Bereich von unter 25 Euro. Bei höheren Beträgen müssen wir auch bei Google Pay einen Code, ein Passwort, einen Fingerabdruck oder unser Antlitz eingeben, um die Transaktion vornehmen zu können. In der Praxis halten wir diese minimale Verzögerung bei Apple Pay allerdings für absolut vertretbar, besonders im Hinblick auf die dadurch gegebene Sicherheit.

Fazit

Apple Pay funktioniert in unserem Test am Erscheinungstag in Deutschland völlig problemlos. Die Einrichtung ist intuitiv und schnell erledigt, die Benutzung unkompliziert. Der Großteil der in Deutschland verwendeten Bezahlterminals ist mittlerweile für drahtlose Zahlungen geeignet, entsprechend lässt sich Apple Pay wie auch Google Pay großflächig einsetzen.

Wie bei Google Pay lassen sich bei Apple Pay nur Kredit- und Debitkarten einbinden, Girokarten können nicht verwendet werden. Google Pay lässt sich allerdings auch mit Paypal verwenden, das mit einer Girokarte verknüpft sein kann. Das ist aktuell mit Apple Pay nicht möglich.

Die Übersicht der mit Apple Pay durchgeführten Einkäufe finden wir nicht so gut gelungen wie bei Google Pay, im Zweifel lassen sich die Transaktionen aber detailliert beim jeweiligen Finanzinstitut einsehen.

Apple Pay kann mit iPhones ab dem iPhone 6 sowie mit den Apple Watches verwendet werden.

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 Apple Pay im Test: Problemlos mit dem iPhone zahlen
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Peter Brülls 14. Dez 2018

Keine Ahnung, ich benutze den Prozess den Apple hier bereit stellt. Aber prinzipiell...

Peter Brülls 13. Dez 2018

Keine Sache des Terminals. Das Terminal kennt nur eine Vorgangsnummer und einen Preis...

mfeldt 13. Dez 2018

Dann recherchiere Du doch bitte derweil mal was es den Traditionsbäcker kostet Münzen...

LinuxMcBook 12. Dez 2018

Nein muss Google nicht! Dass man bis 25¤ ohne Entsperrung zahlen kann ist nichts anderes...

Felix9_ 12. Dez 2018

Was der Artikel nicht erwähnt ist das Thema Datenschutz. In den Nutzungsbedingungen von...


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