Apple-Patentantrag: iPhone-Kamera stellt auf mehrere Bildbereiche scharf
Der neue Patentantrag von Apple beschreibt eine iPhone-App, mit der beim Fotografieren zwei Bildbereiche markiert werden können, die für das Foto besonders wichtig sind. Der Benutzer berührt einfach hintereinander die Regionen, die für ihn besonders interessant sind, und löst dann die Kamera aus.
Die Kamera stellt den Autofokus und die Belichtungszeit optimal auf diese Zonen ein. Wenn sich die Distanz zu den markierten Bereichen signifikant unterscheidet, geht die Kamera selbst einen Kompromiss ein, so dass die beiden Regionen einigermaßen scharf abgebildet werden. So soll verhindert werden, dass die Scharfstellfunktion vollständig danebenliegt. Eine Bewegungserkennung, die auch es in Digitalkameras gibt, führt Apple ebenfalls in seinem Patentantrag an.
Im Patentantrag heißt es außerdem, dass die App das Bild nachträglich an den jeweiligen Punkten schärfen kann, um den Bildeindruck zu optimieren. Die Belichtungs- und Fokusfunktionen sollen auch im Videomodus verfügbar sein. Für die aufwendigen Berechnungen schlägt Apple einen separaten Bildprozessor vor, um den Hauptprozessor des iPhones zu entlasten. Bislang ist diese Trennung im iPhone nicht vorhanden.
Apple hat den US-Patentantrag 20120120277(öffnet im neuen Fenster) schon im November 2010 eingereicht. Er wurde erst jetzt vom US-Patent- und Markenamt veröffentlicht. Patentanträge oder Patente müssen nicht in konkrete Produkte münden. Die Mehrzahl aller Patentanträge schlägt sich nie in Produkten nieder.
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