Apple-Patentantrag: Blitzen im sozialen iPhone-Verbund

Mit den LEDs aus mehreren iPhones soll sich ein Fotomotiv besser ausleuchten lassen als mit dem Smartphone, mit dem das Foto gemacht wird. Das ist ungefähr die Grundidee, die einem Patentantrag von Apple zugrunde liegt, der nun veröffentlicht wurde. Das System beschreibt, wie ein iPhone mehrere sekundäre Geräte fernsteuert, die als weitere Beleuchtungen für das Motiv verwendet werden. Aus der normalen Fotografie ist so etwas als Master-Slave-Blitzfotografie bekannt, doch für Smartphones gibt es derzeit keine Blitz-Kombinationslösung.
Weil in der Regel ein Mensch nur ein iPhone besitzt, lässt sich das Blitzsystem in Apples Patentantrag 20130120636(öffnet im neuen Fenster) auch als soziales Beleuchtungssystem verstehen: Mehrere Benutzer müssen ihre iPhones einsetzen, um die Beleuchtung zu optimieren.
Apple schlägt vor, dass zunächst ein Testfoto aufgenommen und die vorhandene Beleuchtung daran geprüft wird, bevor weitere Lichtquellen eingesetzt werden. Das Master-iPhone koordiniert den Beleuchtungsvorgang mit den weiteren iPhones.
Das Master-iPhone soll den Besitzern der anderen Geräte mitteilen, wo sie ihre Geräte platzieren sollen, um die Szene gut zu beleuchten. Die Kommunikation soll über WLAN oder Bluetooth erfolgen und dem Fotografen auch mehrere Beleuchtungsmöglichkeiten vorschlagen.
Apples Blitzlösung wurde im November 2011 zum Patent angemeldet und erst jetzt vom US-Patent- und Markenamt veröffentlicht.



