Apple-Patent: Macbook-iPad-Kombi ohne Tastatur und Touchpad
Ein Macbook ohne das traditionelle mechanische Tastaturfeld oder den Mausersatz Trackpad ist Apple in den USA als Patent zugesprochen worden. Es hat stattdessen ein transparentes Touchpad, das die gesamte Fläche einnimmt. Auch seine Rückseite ist touchsensitiv.
Dieses Notebook kann wie ein Tablet benutzt werden, wenn es zusammengeklappt wird. Der Anwender sieht den Bildschirm dann durch das Glas und kann den Rechner über die berührungsempfindliche Oberfläche bedienen, die im Notebook-Betrieb die Unterseite bildet, auf der das Gerät steht.
Im Notebook-Betrieb hingegen ist die Innenseite des Glases gefragt. Sie wird dann als Tastatur und Touchpad genutzt. Apple betont in dem Patent aber, dass die Erfindung auch für andere mobile und stationäre Geräte genutzt werden könnte – zum Beispiel für Medienplayer, Desktoprechner, Smartphones und Konsolen.
Die Idee, anstelle einer echten mechanischen Tastatur einen Touchscreen in einem Notebook zu verbauen, ist nicht neu. Acer hat mit dem Iconia Dual Screen schon einmal ein solches Gerät entwickelt und auf den Markt gebracht.
Das tastaturlose 14-Zoll-Notebook, das Tippen völlig ohne haptisches Feedback ermöglichte, besaß allerdings zwei Bildschirme. Auf dem unteren konnten neben normalen Inhalten auch eine Tastatur und ein Touchpad eingeblendet werden. Das Gerät ließ sich im Gegensatz zu anderen Notebooks so weit aufklappen, dass beide Bildschirme plan auf dem Schreibtisch lagen.
Apple hatte seinen Patentantrag schon im September 2006 eingereicht. Das Patent 8,471,822(öffnet im neuen Fenster) wurde erst jetzt bewilligt. Ein Patentantrag oder ein gewährtes Patent sind kein Indiz dafür, dass Apple auch tatsächlich ein solches Gerät entwickeln und auf den Markt bringen wird. Eine Vielzahl von Patenten hat es nie zu einem fertigen Produkt gebracht.
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