• IT-Karriere:
  • Services:

Apple-Patentantrag: Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Apple hat ein Patent für zwei Mechanismen angemeldet, die lästige Probleme bei Macbook-Tastaturen verhindern sollen. Kleinste Krümel können diese bereits stören. Das reicht von lästigen Geräuschen bis hin zu verklemmten Tasten.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Macbook-Tastatur von Apple
Eine Macbook-Tastatur von Apple (Bild: Andreas Donath)

Apple will Notebook-Tastaturen vor eindringendem Dreck schützen und damit auch wasserdicht machen. Jedenfalls hat das Unternehmen einen solchen Mechanismus zum Patent angemeldet. Der Patentantrag trägt den Titel Ingress Prevention for Keyboards und wurde bereits im September 2016 eingereicht, aber erst in diesen Tagen vom US-Patentamt veröffentlicht.

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Duisburg
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Der Antrag beschreibt zwei verschiedene Mechanismen, mit denen jeweils Funktionseinschränkungen der Tastatur durch Verschmutzungen verhindert werden sollen. Das eine Verfahren sorgt mittels einer Abdichtung dafür, dass keine Krümel oder anderer Schmutz unter die Taste gelangt. Das zweite Vefahren setzt auf eine Membran, die bei der Benutzung kleinste Schmutzpartikel unter der Taste wegbläst. Falls Wasser unter die Taste gelangt, könnte das so ebenfalls quasi weggepustet werden.

Macbook-Tastaturen mit Problemen

Bisher wurde das Patent noch nicht genehmigt. Es ist auch offen, ob Apple diese Mechanismen am Ende tatsächlich in fertigen Produkten einsetzen wird. Solche Patente zeigen aber, welche Lösungen in den Unternehmen erarbeitet werden. Vor allem Besitzer von Macbook-Notebooks dürften sich freuen, wenn diese Verfahren mit dem entsprechenden Erfolg verwendet würden.

2015 führte Apple einen neuen Tastaturmechanismus namens Butterfly ein, der beim Macbook und beim Macbook Pro verwendet wird. Zuvor setzte Apple bei Notebook-Tastaturen meist einen Scherenmechanismus ein. Der Butterfly-Mechanismus hat einen sehr geringen Tastenhub. Dadurch kippeln die Tasten nicht, auch wenn ihre Ränder getroffen werden. Mit dem geringen Tastenhub wollte Apple erreichen, das Notebook besonders dünn bauen zu können.

Der geringe Tastenhub sorgt aber dafür, dass bereits kleinste Krümel in der Tastatur stören können. Dadurch verursachen die Tasten beim Tippen knirschende Geräusche. Die Tasten können jedoch auch versagen oder es kann zu Tastenprellern kommen, so dass Zeichen ungewollt mehrfach eingegeben werden. Die Reinigung einer solchen Tastatur ist nicht ganz einfach, räumt Apple im zugehörigen Support-Dokument ein.

Im vergangenen Jahr hatte Apple den Butterfly-Mechanismus überarbeitet. Seitdem sollen die Tasten nicht mehr anfällig für die oben beschriebenen Ausfälle sein. Ob Apple bereits Techniken aus dem Patentantrag nutzt, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-10%) 53,99€
  2. 2,79
  3. (-15%) 25,49€
  4. (-29%) 9,99€

HongKongPhooey 13. Mär 2018

!

KTVStudio 12. Mär 2018

Ich nutze seit Jahren nur noch macOS und Linux, hab mir zum Zocken eine Windows-Instanz...

picaschaf 12. Mär 2018

Nein, wenn ich arbeite, arbeite ich. Ich arbeite im Büro. Wenn ich was essen will, esse...

hle.ogr 12. Mär 2018

Rekuperation bei Tastendruck. Damit muss der Akku nicht mehr aufgeladen werden.

rudluc 11. Mär 2018

Zwei Modelljahre, die man meiden sollte. Schade eigentlich, hübsch sind die Geräte ja...


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

    •  /