Abo
  • Services:

Apple-Patent: Gelöchertes OLED soll gläserne Smartphones ermöglichen

Künftige Smartphones könnten mit OLEDs bedeckt sein, wenn sie Mikroperforationen für Kameras, Mikrofone und andere Sensoren besitzen. Apple hat nun ein OLED mit winzigen Gucklöchern patentiert.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Smartphone mit durchsichtigem Fenster
Smartphone mit durchsichtigem Fenster (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Das Patent No. 9,543,364 beschreibt Displays, die winzige Löcher besitzen. Apple will so das Problem lösen, das bei vollflächigen Bildschirmen besteht: Wo werden Kameras, Mikrofone, Lautsprecher, Lichtsensoren und vieles mehr untergebracht, wenn das Smartphone mit einem Display bedeckt ist, das bis zu den Rändern geht?

Stellenmarkt
  1. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  2. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München

Hinter Perforationen im Glas, die für das menschliche Auge zu fein sind, um sie zu erkennen, sollen künftig Lautsprecher, Kameras und andere Sensoren verschwinden. Das würde es den Entwicklern von Smartphones oder Tablets erleichtern, rahmenlose Displays in das Design der Geräte zu integrieren.

Die Mikroperforationen können offen bleiben oder mit Glas, Kunststoffen oder Keramik gefüllt werden, schreibt Apple in der Patentschrift. Die Löcher sollen zwischen den einzelnen Pixeln verlaufen. Bei herkömmlichen LCDs würde das nichts nutzen, weil dahinter die Beleuchtung zu finden ist, bei OLEDs hingegen leuchten die Pixel selbst.

In einem Abschnitt erwähnt Apple zudem, dass ein Teil des Displays einen Blick durch das Gehäuse ermöglichen könnte. So ließe sich eine Augmented-Reality-Lösung realisieren, bei der ein computergeneriertes Bild auf das Realbild gelegt wird. Üblicherweise wird so etwas mit Computerbrillen umgesetzt.

Apple hatte das Patent 9,543,364 bereits im Februar 2015 eingereicht. Dem Antrag wurde erst jetzt stattgegeben.

Ein Patent oder gar ein Patentantrag sind keine Garantie dafür, dass Apple die Technik auch wirklich in einen Prototyp oder gar in ein Produkt einfließen lässt. Im Gegenteil: Eine Vielzahl von Patenten mündet niemals in konkreten Produkten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Caseking kaufen
  2. für 147,99€ statt 259,94€

neocron 16. Jan 2017

hat auch niemand behauptet: "Seit wann stellt Apple denn Geräte mit OLED-Display her...

xmaniac 13. Jan 2017

...bevor jemand anderes diese Idee hat. Ist ja auch total schwer drauf zu kommen, wenn es...

luarix 13. Jan 2017

... sagt der Experte ... ?

Trollversteher 13. Jan 2017

Natürlich wäre das ein Problem, weil man das Problem der fehlenden Öffnungen für Kamera...


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /