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Apple: Patent für vereinfachte Bedienung von elektronischen Geräten

Auf den ersten Blick fällt vor allem ein Spielecontroller auf, tatsächlich aber hat Apple bei den US-Börden ein umfangreiches Patent für die vereinfachte Bedienung von elektronischen Geräten über Technologien wie RFID und NFC eingereicht.
/ Peter Steinlechner
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Patent für vereinfachte Bedienung (Bild: US-Patentamt)
Patent für vereinfachte Bedienung Bild: US-Patentamt

Apple hat beim US-Patentamt einen Antrag auf Erteilung eines Patents mit der Überschrift System and Method for Simplified Control of Electronic Devices(öffnet im neuen Fenster) eingereicht. Die Firma beschreibt darin, wie Fernseher, Spielkonsolen und andere Unterhaltungsgeräte sowie darauf ausgeführte Software mittels eines iPhones, eines iPods oder eines Spielecontrollers bedient werden. Die Datenübertragung läuft drahtlos, etwa über Radio Frequency Identification (RFID) oder Near Field Communication (NFC).

In dem Patentantrag sind auch Geräte zu sehen, die an eine Xbox 360 und an einen Playstation-Controller erinnern. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Apple selbst derartige Hardware herstellen möchte – im Patentantrag dienen die Gegenstände zur Veranschaulichung und als Beispiel.

In dem vergleichsweise umfangreichen Patentantrag geht es vor allem darum, wie unterschiedliche Hardware so miteinander vernetzt wird, dass der Nutzer etwa sein iPhone zur Steuerung von allerlei unterschiedlichen Geräten verwenden kann, um etwa auf einem Monitor ein Spiel zu spielen, iTunes zu bedienen oder einen Media Player aufzurufen. Das Patent beschränkt sich nicht auf Unterhaltungselektronik, sondern beschreibt auch die drahtlose Bedienung von Fotoapparaten und Sprinkleranlagen.

Es passt durchaus zu den Gerüchten über die Pläne von Apple, eigene Fernseher herzustellen, die dann etwa mit einem iPhone oder iPad zusammenarbeiten. Auffällig: Im gesamten Patentdokument taucht das Wort "Speech" nicht auf – dabei setzt Apple den bisherigen Spekulationen zufolge bei seinem TV-Gerät auch auf Spracheingabe.


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