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Apple-Patent: Ein schlauer Stift fürs iPad

Apple hat ein Patent für einen Stift erhalten, der weit mehr kann als Striche auf einem Touchscreen malen. Der iPen erkennt, wie er gehalten wird und übermittelt diese Informationen an das Tablet, um beispielsweise andere Strichbreiten zu erzielen.
/ Andreas Donath
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Bringt Apple einen Stift fürs iPad auf den Markt? (Bild: Andreas Donath)
Bringt Apple einen Stift fürs iPad auf den Markt? Bild: Andreas Donath

Das US-Patent- und Markenamt hat Apple ein Patent für eine "Stylus orientation detection", also etwa eine Stiftausrichtungserkennung, erteilt. Der Stift kann dabei feststellen, in welcher relativen Position er sich zum Touchscreen befindet.

Dabei soll sich nach der Vorstellung Apples ein Orientierungssensor im Stift befinden und einer im iPad. Im Abgleich der Daten soll festgestellt werden, wie die beiden Geräte zueinander gehalten werden, um zum Beispiel beim Zeichnen ein realistisches Zeichenergebnis zu erzeugen, wenn der Stift schräg oder senkrecht auf den Touchscreen aufgesetzt wird.

Steve Jobs hatte die Stifteingabe beim iPad stets als unnötig angesehen. Doch auch in der Vergangenheit setzte Apple auf Stifte: Der PDA Apple Newton Messagepad mit Handschrifterkennung war im Gegensatz zum iPad mit einem Stift ausgerüstet. Nach der Berufung von Steve Jobs als CEO bei Apple wurde der Newton im Jahre 1998 eingestellt(öffnet im neuen Fenster) .

Nach Informationen der Website Patentlyapple hat Apple jedoch bereits mehr als 20 Patente auf Stifteingabegeräte(öffnet im neuen Fenster) erteilt bekommen. Ob sie jemals in Hardware umgesetzt werden, ist nicht abzusehen. Eine Vielzahl von Patenten wird nur zur Rechteabsicherung genutzt, mündet jedoch nicht in konkreten Produkten.

Den Patentantrag für den iPen hatte Apple im Juni 2011 eingereicht. Das Patent 8,638,320(öffnet im neuen Fenster) wurde Apple erst Ende Januar 2014 erteilt.


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