Apple: OLED-Displays für künftige iPads könnten von LG kommen

Apple und Samsung sollen die gemeinsame Entwicklung eines OLED-Panels für iPads aufgegeben haben - LG könnte der nächste Partner sein.

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Das aktuelle iPad Pro mit 12.9-Zoll-Display verwendet ein LC-Display mit Mini-LED.
Das aktuelle iPad Pro mit 12.9-Zoll-Display verwendet ein LC-Display mit Mini-LED. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Für kommende Generationen von iPads plant Apple offenbar mit OLED-Displays. Der bisher für die Displayproduktion gewählte Partner Samsung scheint aber offenbar aus dem Rennen zu sein: Wie die südkoreanische Branchen-Webseite The Elec berichtet, wurde ein gemeinsames Projekt für ein 10,86 Zoll großes iPad abgesagt.

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Grund für die Absage soll der Umstand sein, dass Samsung nicht Apples Vorgaben für ein Display mit doppeltem Stack erfüllen kann oder will. Apple möchte zwei Layer mit roten, grünen und blauen OLEDs in dem Display haben, was die Helligkeit und die Langlebigkeit des Bildschirms verbessern würde.

Samsung ist momentan allerdings nur in der Lage, OLED-Displays mit Single-Stack zu bauen. Der Umbau der Fertigungsstraße soll sehr kostenaufwendig sein - Kosten, die Samsung offenbar nicht bereit ist zu zahlen.

LG kann Dual-Stack-OLEDs mit LTPO-Technik bauen

LG hingegen verbaut Dual-Stack-Bildschirme bereits im Automobilbereich, hat momentan aber offenbar noch nicht die Produktionskapazitäten für eine iPad-Fertigung. Daher sollen die neuen iPads mit LG-Displays auch erst 2023 oder 2024 auf den Markt kommen, sagen mit der Sache vertraute Personen.

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Die verbauten Displays sollen LTPO für die Display-Rückseiten verwenden und Bildraten zwischen 10 und 120 Hz ermöglichen. Entsprechend könnten künftige iPads wie das iPhone 13 Pro bei Textdarstellung eine sehr niedrige Bildrate verwenden, um Akku zu sparen.

Sollte Apple künftig tatsächlich OLED-Displays von LG verwenden, könnte das iPad Pro 12.9 mit Mini-LED ein kurzes Zwischenspiel gewesen sein. Mini-LED verbessert die Darstellung von Schwarz bei LC-Displays durch eine wesentlich höhere Anzahl an Beleuchtungszonen. Im iPad Pro 12.9 führt die Technik allerdings in bestimmten Situationen zu störenden Lichthöfen.

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