Apple: Öffentliche Beta von iOS 13 und iPadOS erschienen

Apple hat nach der zweiten Entwickler-Beta die erste Beta von iOS 13 und iPadOS für interessierte Anwender bereitgestellt.

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iPadOS
iPadOS (Bild: Apple)

Mit einem systemweiten Darkmode, Verbesserungen bei Apple Maps und der Erinnerungen-App sowie einer neuen Fotos-App bieten iOS 13 und das für iPads speziell entwickelte iPadOS zahlreiche Neuerungen für Nutzer von Apples mobiler Hardware. Nun erschien die erste öffentliche Betaversion zum Ausprobieren.

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Der Darkmode schaltet die gesamte Betriebssystemoberfläche und die vorinstallierten Apps von Apple auf Wunsch dunkel. Apps von Dritten müssen noch angepasst werden. Apple bietet ein Dark Mode API an, das die Funktion in die Apps hineinbringt. Letztlich handelt es sich beim Darkmode aber nur um eine optische Änderung von iOS, die auf Wunsch mit Sonnenauf- und -untergang ein- und ausgeschaltet wird. Manuell ist die Umstellung ebenfalls möglich.

Die neue Fotos-App kann Aufnahmen nach Tag, Monat oder Jahr sortiert anzeigen. Die neuen Werkzeuge zur Bildbearbeitung ersetzen für viele Nutzer eine Software von Dritten. Nutzer können zahlreiche Bildparameter ändern. Im Gegensatz zur vorherigen Version gibt es Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche. Für Nutzer, die einzelne Bildbereiche gezielt bearbeiten wollen, wird aber weiterhin eine separate Software erforderlich sein.

Darüber hinaus verbesserte Apple seine Karten-Anwendung und erweiterte das Datenmaterial um mehr Details. In den USA kommt das Material ab Ende 2019 zum Einsatz, der Rest der Welt muss bis 2020 warten. In die Karten-App wurde zudem eigenes Street-View-Material integriert, so dass sich Anwender die Umgebung mittels 360-Grad-Ansicht anschauen können. Wer will, kann mit der Karten-App mehrere Orte beispielsweise für eine Urlaubsreise zusammengruppieren oder Listen mit bestimmten Orten erstellen und mit Dritten teilen. So lassen sich zum Beispiel Restaurants, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr markieren.

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Apple überarbeitete auch seinen Webbrowser Safari, der sich bei Bedarf als Desktop-Browser ausgibt und so nicht die für Smartphonedisplays optimierten Ansichten erhält. Ferner erhält der Browser einen Downloadmanager. Das Betriebssystem bietet Maus-Unterstützung an, so dass Anwender mobile Geräte auch damit steuern können.

Apple verbesserte die Erinnerungen-App und ermöglicht zum Beispiel die Filterung der Listen nach Fälligkeitsdatum. Zudem gibt es die Möglichkeit, Bilder in den Notizen hinzuzufügen. Siri soll in iOS 13 besser vorlesen können und natürlicher klingen. Ob das nur für die englische oder auch für andere Sprachversionen gilt, wird sich noch herausstellen.

Mit der eigenen Single-sign-on-Lösung Anmelden mit Apple will Apple eine Anmeldefunktion einführen, die das Tracking verhindern soll. Nutzer können eine E-Mail-Adresse von Apple umcodieren lassen, so dass die reale E-Mail-Adresse nicht weitergegeben wird.

Es wird künftig mindestens ein iPhone 6S oder ein iPhone SE benötigt, damit iOS 13 genutzt werden kann. Auch bei iPads gibt es Beschränkungen. IPadOS 13 läuft auf den Modellen iPad Air 2, iPad Mini 4, iPad der fünften Generation sowie den iPad-Pro-Modellen mit einer Größe von 9,7, 10,5, 11 oder 12,9 Zoll.

Die öffentliche Betaversion von iOS 13 beziehungsweise iPadOS kann nach dem Beitritt zu Apples Beta-Softwareprogramm heruntergeladen und installiert werden. Dazu muss zunächst ein Konfigurationsprofil von der Apple-Website heruntergeladen und installiert werden. Danach kann die Beta selbst installiert werden.

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