Abo
  • Services:

Apple: Öffentliche Beta von iOS 11 erschienen

Apple hat kurz nach der Vorstellung der ersten beiden Betas von iOS 11 für zahlende Entwickler auch die erste öffentliche Version freigegeben. Das Betriebssystem ist mit einem neuen Kontrollzentrum, verbessertem Siri und mehr Multitaskingfunktionen ausgerüstet.

Artikel veröffentlicht am ,
iOS 11 Public Beta ist da
iOS 11 Public Beta ist da (Bild: Apple)

Apple hat eine Beta von iOS 11 für Teilnehmer des kostenlosen Apple-Seed-Programms vorgestellt, die auf iPhones und iPads mit 64-Bit-Prozessor aufgespielt werden kann. Ältere Geräte werden nicht mehr unterstützt.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. über experteer GmbH, Berlin, Bremen, Darmstadt, Bonn

Die Änderungen in iOS 11 sind zahlreich. So wird das Kontrollzentrum wieder auf eine Seite komprimiert. Sein Menü lässt sich erstmals anpassen. Auch wurde eine Funktion zum Kappen der mobilen Datenverbindung integriert.

Seinem Sprachassistenten Siri hat Apple eine natürlichere Stimme mit mehr Klangvariationen verliehen. Siri soll bald auch Wörter und einfache Sätze übersetzen können, doch in dieser Beta gelang das Golem.de noch nicht. Wer will, kann den nützlichen Sprachassistenten jetzt auch mit Texteingaben nutzen.

Die Nachrichten-Funktion kann Chatverläufe in der iCloud speichern und mit den Geräten des Anwenders synchronisieren. Das wirkt sich beispielsweise aus, wenn von einem Gerät eine Nachricht gelöscht wird. Beim Chatverlauf in der Cloud wird die Nachricht auf allen Geräten des Anwenders automatisch entfernt. Um Speicher freizugeben, können in iOS 11 auch frühere Konversationen gelöscht oder große Nachrichtenanhänge in E-Mails entfernt werden. Die Messaging-Funktion soll für sogenannte Business Chats geöffnet werden, in denen Kundenanfragen wie in einem Callcenter beantwortet werden können.

In Nachrichten werden Transaktionen zwischen Privatpersonen per Apple Pay möglich. Hierzulande ist Apple Pay jedoch weiter nicht verfügbar. Die Karten-App wird in iOS 11 Grundrisse von Flughäfen, Bahnhöfen und Einkaufszentren beinhalten. Inwieweit es diese Funktion auch in Deutschland geben wird, wird sich noch zeigen.

Die Navigationsfunktionen in Karten wurden um einen Fahrspurassistenten ergänzt, damit sich Autofahrer auf mehrspurigen Straßen frühzeitig auf die richtige Spur bewegen. Auch die Nicht-Stören-Funktion ist für Autofahrer gedacht, die sich von eingehenden Nachrichten nicht ablenken lassen wollen. Ist die Funktion eingeschaltet, was wahlweise automatisch oder manuell geschieht, werden keine Benachrichtigungen eingeblendet. Mit der Freisprecheinrichtung kann weiterhin telefoniert oder Siri bedient werden.

Die Video- und Bildformate hat Apple umgestellt. iOS 11 unterstützt im Videobereich HEVC und nicht mehr das speicherintensivere Format H.264. Bei Fotos setzt Apple intern auf das HEIF (High Efficiency Image File Format). Eigene Fotos lassen sich aber nach wie vor als JPEG exportieren. Der Speicherbedarf soll sich bei beiden Formaten knapp halbieren, die Qualität soll gleich bleiben. Im Audiobereich führt Apple mit Airplay 2 eine Mehrraumunterstützung ein, bei der die Tonwiedergabe von iPhones und iPads auf mehrere Räume und Empfangsgeräte ausgeweitet werden kann.

iPhone 5, iPhone 5c und iPad 4 werden nicht mehr unterstützt

Das iPad profitiert besonders von iOS 11, da es ein neues Dock erhält, bei dem oft verwendete Anwendungen automatisch angezeigt werden. Der Dateimanager Dateien ermöglicht das Verwalten von Daten und die Integration von Clouddiensten wie iCloud, Google Drive, Box.net, Microsoft Onedrive oder in Zukunft auch Dropbox. Die neue Drag-und-Drop-Funktion wurde hauptsächlich für das iPad entwickelt. Sie bringt ein wenig Desktop-Gefühl auf das Tablet. So gelingt das Hin- und Herschieben von Bildern, Texten und Links zwischen kompatiblen Apps ganz gut.

Apples neues Betriebssystem läuft nur noch auf 64-Bit-Hardware. Der Kunde muss also wenigstens ein iPhone 5s oder ein iPad Air besitzen, um iOS 11 ausprobieren zu können. Nicht mehr unterstützt werden die Geräte iPhone 5, iPhone 5c und das iPad 4. Die Betaversion sollte nur auf Testgeräten und nicht auf Geräten aufgespielt werden, die im produktiven Einsatz sind. In jedem Fall ist vor dem Aufspielen ein Backup empfehlenswert.

Die Beta steht zum Download für registrierte Tester bereit. Zum Registrieren der Testgeräte ist es erforderlich, sich unter appleseed.apple.com/sp/betaprogram anzumelden, das Betaprofil herunterzuladen und zu installieren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 13€
  2. 34,99€ statt 59,99€ (neuer Tiefpreis!)
  3. 24,99€ statt 39,99€
  4. 159,00€

Sleeper Simulant 29. Jun 2017

UPDATE: Hab 10.3 über den Recovery Modus wieder draufgespielt, dann auf hochformat...

codeneuss 27. Jun 2017

Auf meinem iPhone lief die Beta nur mäßig: - hoher Akkuverbrauch - plötzlicher...

PhillipeAusBerlin 27. Jun 2017

Kann jd was dazu sagen, wie IOS 11 public beta auf einem Ipad Air2 läuft? Danke!


Folgen Sie uns
       


Resident Evil 2 Remake - Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
    Enterprise Resource Planning
    Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

    Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
    Von Markus Kammermeier


      Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
      Android-Smartphone
      10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

      Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
      Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

      1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
      2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
      3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

        •  /