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Apple: Nutzer haben vor MacOS 10.15 viel zu tun

Wenn Apple dieses Jahr MacOS 10.15 veröffentlicht, wird darauf keine 32-Bit-Software mehr laufen. Dadurch werden viele Medienformate und Codecs nicht mehr unterstützt. Zahlreiche Dateien müssen konvertiert werden.
/ Andreas Donath
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Das nächste MacOS unterstützt 32-Bit-Software nicht mehr. (Bild: Pexels)
Das nächste MacOS unterstützt 32-Bit-Software nicht mehr. Bild: Pexels / CC0 1.0

Apple hat in einem Supportartikel(öffnet im neuen Fenster) angerissen, welche Änderungen auf Nutzer zukommen, die das künftige MacOS 10.15 verwenden wollen. Da das System nur noch 64-Bit-Programme unterstützt, laufen alte Anwendungen nicht mehr. Auch einige Video- und Grafikformate sowie Codecs werden nicht mehr unterstützt. Der Grund: Auch das Quicktime-7-Framework, das für das Abspielen genutzt wird, ist 32-Bit.

Anwender müssen betroffene Daten auf Macs konvertieren, die nicht mit MacOS 10.15 ausgestattet sind. Deshalb müssten die Konvertierungen vor dem Update auf MacOS 10.15 vorgenommen werden, betont Apple.

Betroffen sind vor allem Videos. Apple hat eine Übersicht erstellt, die DivX, Cinepak, Flash Video, Motion JPEG A und B, 3ivx, Realvideo sowie Windows Media Video 7, 8 und 9 beinhaltet. Auch JPEG 2000 wird nicht mehr unterstützt. Bisher sind dies nur Beispiele, Apple will die Liste noch erweitern.

Apples eigene Software wird auf die Konvertierungsaufgaben ebenfalls vorbereitet. So wurde für die Videoschnittprogramme Final Cut Pro X(öffnet im neuen Fenster) und iMovie ein Update veröffentlicht, das in Projekte eingebundene Videos findet und konvertiert.

Wer außerhalb dieser Anwendung Videos konvertieren will, kann dies beispielsweise mit dem Quicktime-Player in MacOS unterhalb von 10.15 tun.


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