Abo
  • IT-Karriere:

Apple Music

Die Erfinder des ersten erfolgreichen digitalen Plattenladens iTunes Store starteten im Juni 2015 mit viel Rummel den Streamingdienst Apple Music. Mit aktuell 6,5 Millionen zahlenden Kunden weltweit steht er auf Platz zwei der Musikanbieter.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz BNP Paribas, München
  2. Compana Software GmbH, Feucht

Angebot: Es gibt 35 Millionen Titel aus allen Genres inklusive Hörbüchern und Hörspielen. Als Alleinstellungsmerkmal setzt Apple auf regelmäßig gepflegte Playlisten zu jedem Genre sowie eigene Radiostationen inklusive des Live-Radio-Senders Beats1.

Kosten: Drei Monate dauert die Gratistestphase, danach kostet der Dienst 9,99 Euro monatlich und ist jeweils zum Folgemonat kündbar. Den Familientarif für bis zu sechs Mitglieder gibt es für 14,99 Euro. Für die Anmeldung sind eine Apple-ID und eine Kreditkarte nötig.

Verbreitung: Apple Music läuft innerhalb der Musikverwaltungssoftware iTunes und als App auf PCs, Macs, iPhones, iPads, Apple TV und seit dem 10. November auch auf Android-Geräten. Weitere Kooperationen mit Herstellern von Unterhaltungselektronik gibt es nicht, die Inhalte von Apple Music können per Airplay, Bluetooth oder natürlich über den Line-Out weitergegeben werden - jedoch muss dann die App als Hauptverwaltungsquelle aktiv bleiben.

Bedienung: Apple Music betont die redaktionellen Auswahlprozesse in seiner Musikbibliothek. Anhand eigener Angaben und eventuell vorhandener Titel in der iTunes-Mediathek werden in der Rubrik "For You" personalisierte Vorschläge für Playlisten, Künstler und Alben angeboten. Dazu gibt es aktuelle Neuheiten und unter "Connect" die Möglichkeit, Künstlern und Stilrichtungen zu folgen. Über die Volltextsuche werden auch besondere Musikwünsche schnell erfüllt. Zu einem eben gehörten Album oder Titel kann ein eigener Radiostream mit passenden Liedern gestartet werden. Wer allerdings Apple Music über iTunes am Computer nutzt, wird sich nicht selten darüber ärgern, dass Hörbücher zwar sehr leicht im iTunes Store, nicht aber in Apples Music-Angebot gefunden werden können.

Besonderheit: Die Spracherkennungssoftware Siri kann auf Apples iOS-Geräten auf Fragen nach Künstlern oder Titeln mit dem Zugriff auf Apple Music reagieren.

Qualität: Verwendet wird das AAC-Format mit maximal 265 kbps.

Offlinenutzung: Der Dienst kann auf bis zu zehn Geräten offline genutzt werden.

Einschätzung/Perspektive: Das Angebot von Apple Music richtet sich vorrangig an mobile Nutzer, die ihre Musik auf dem Smartphone/Tablet oder eventuell vielleicht noch auf dem Notebook hören. Eine direkte Einbettung in Musiksysteme von Sonos & Co. gibt es (noch) nicht. Die redaktionellen und durch Interaktion lernenden Musikvorschläge sind sehr überzeugend und vielseitig, sie bieten viele Möglichkeiten für musikalische Neuentdeckungen, das Angebot ist für jeden Geschmack empfehlenswert.

 Apple Music und Digital Concerthall: Große und kleine Musik-Streaming-Anbieter im VergleichDeezer und Tidal 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,80€
  2. 4,19€
  3. 3,99€
  4. 3,99€

Dwalinn 09. Dez 2015

Hatte das Problem auch (mit LTE 3-8Mbit) allerdings hat es meistens Funktioniert und mir...

Shakal1710 07. Dez 2015

dann warte mal bis ende des jahres ;)

der_wahre_hannes 03. Dez 2015

Was hat der Gratismonat damit zu tun?

Nasreddin 02. Dez 2015

Echt? Wieso das denn? Copyright?

Nasreddin 02. Dez 2015

Passiert leider häufiger bei Golem. Seit damals beim Windows Phone "Test" die fehlende...


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

    •  /