Apple: Möglicher Zusammenhang zwischen Zoll-Deal und Intel-Partnerschaft
Es könnte einen Zusammenhang zwischen Apples jüngst verkündeter Zusammenarbeit mit Intel, was die Chipfertigung für Apple-Geräte betrifft, und der Zollausnahmeregelung für das Unternehmen aus Cupertino geben. Intel wird wieder Chips für Apple fertigen, nachdem die beiden Unternehmen jahrelang nicht zusammengearbeitet haben.
Wie Macrumors(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das Wall Street Journal berichtet, sollen US-Präsident Donald Trump und sein Handelsminister Howard Lutnick Apple-Chef Tim Cook dazu gedrängt haben, Intels Halbleiterfertigung in den USA für die Produktion einiger Chips zu verwenden. Um welche Bauteile es sich dabei handeln wird, ist bislang nicht bekannt.
Denkbar ist, dass die Kooperation mit Intel als eine Bedingung für die Gewährung von Zollausnahmeregelungen für Apple-Geräte genutzt wurde. Apple hätte Zölle in Höhe von 100 Prozent auf seine in China gefertigten Geräte erwartet, wenn diese in die USA eingeführt würden. Tim Cook konnte den Strafzoll abwenden, indem er Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar in die Fertigung in den USA zusagte.
Welche Chips kann Intel fertigen?
Einem Insider zufolge soll Apple planen, Intels Chipfertigung für Macbooks und iPhones zu verwenden. Bislang verwendet Apple hauptsächlich TSMC für seine SoCs; es ist fraglich, wie schnell Intel technologisch zur Konkurrenz aus Taiwan aufholen kann. Denkbar ist aber, dass Intel andere Bauteile fertigt – etwa Modemchips.
Dass US-Präsident Trump so interessiert daran ist, dass Apple mit Intel zusammenarbeitet, hat einen triftigen Grund: Die US-Regierung ist mit einem Anteil von zehn Prozent an Intel beteiligt; dafür erhielt das Unternehmen Subventionen, die von der Vorgängerregierung unter Joe Biden eigentlich schon zugesagt waren.
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