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Apple Maps: Oslo bleibt zweidimensional

Wegen Sicherheitsbedenken haben die Behörden in Norwegen Apple die Erlaubnis verweigert, Oslo für Apple Maps aus der Luft zu fotografieren. Auch die Intervention der US-Botschaft hat nicht geholfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kartenanwendung auf dem iPhone: Auflagen bei ausländischen Unternehmen schwierig zu kontrollieren
Kartenanwendung auf dem iPhone: Auflagen bei ausländischen Unternehmen schwierig zu kontrollieren (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Die norwegische Hauptstadt Oslo wird in Apples Kartenangebot nicht in einer dreidimensionalen Ansicht zu sehen sein. Die Behörden haben Apple entsprechende Genehmigungen verweigert. Grund sind Sicherheitsbedenken.

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Apple hat in seine Maps 3D-Ansichten von Städten integriert. Dazu werden die Städte aus einem Flugzeug fotografiert. Die Stadtverwaltung von Oslo sowie die Sicherheitsbehörde Nasjonal Sikkerhetsmyndighet (NSM) haben Apple jedoch keine Erlaubnis erteilt, Luftaufnahmen von Oslo zu machen.

Sicherheitsmaßnahmen zu detailliert

Die Bilder seien hochaufgelöst, und entsprechend seien darauf auch sicherheitsrelevante Bereiche zu sehen, sagte Øyvind Mandt von der NSM der Tageszeitung Afenposten. Es sei nicht wünschenswert, dass die Sicherheitsmaßnahmen derart detailliert abgebildet und öffentlich zugänglich würden.

In die Angelegenheit hat sich sogar die US-Botschaft in Oslo eingeschaltet: Sie hat in einem Schreiben Bürgermeister Fabian Stang um die Genehmigung ersucht. Stang kontaktierte daraufhin Verteidigungsministerin Anne-Grete Strøm-Erichsen, die aber hart blieb.

Es geht unter anderem um einige militärische Anlagen sowie um das Hauptquartier des norwegischen Geheimdienstes. Für Letzteres gelten auch auf dem Boden Einschränkungen, was fotografiert werden darf.

Kontrollproblem

Einheimische Unternehmen könnten die Erlaubnis für Luftaufnahmen bekommen, sagte Mandt. Sie dürften aber bestimmte Bereiche nur in geringer Auflösung zeigen. Bei einem ausländischen Unternehmen wie Apple könnten die norwegischen Behörden die Einhaltung solcher Auflagen aber nicht so gut kontrollieren.

Im Juli 2011 zündete der Attentäter Anders Breivik im Regierungsviertel von Oslo eine Bombe, bevor er auf der Insel Utøya wahllos auf Jugendliche schoss. Daraufhin wurden die Sicherheitsmaßnahmen in Norwegen verschärft.

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Anonymer Nutzer 14. Aug 2013

ich vermute eher dass die NSA scharf auf die Apple Daten ist und diese natürlich auch...

Anonymer Nutzer 14. Aug 2013

Interessant fand ich auch, dass sich die US-Botschaft dafür einsetzt gegen...

Sh0gZ 13. Aug 2013

Wieso muss man in einer Antwort den kompletten Text des Vorredners zitieren? Diese...


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