Apple: Macbook Pro mit M1X/M2-Chip und Magsafe

Wie erwartet stellt Apple auch die bisher mit Intel-Prozessoren ausgestatteten Macbook Pro auf die eigenen ARM-basierten Systems-on-a-Chip um. Das berichten 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) sowie Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unabhängig voneinander und gehen dabei auch auf weitere Änderungen an den beiden Geräten ein.
Das bisherige Macbook Pro mit 13 Zoll und vier Thunderbolt-3-Ports soll durch ein 14-Zoll-Modell ersetzt werden (Codename J314), beim 16-Zöller alias J316 hingegen bleibt Apple dem bisherigen Format treu. Beide Geräte haben mehr Anschlüsse; dabei ist offen, um welche es sich handelt - bisher gibt es abseits von TB3 nur eine Audioklinke, früher waren auch ein HDMI-Anschluss und ein Kartenleser üblich.
Statt Laden per USB-C Power Delivery soll Apple wieder den Magsafe verbauen, dessen Stecker magnetisch hält und sich bei zu viel Zug am Kabel selbst vom Macbook löst. Bei den Displays ist von einer höheren Helligkeit und einem gestiegenen Kontrast die Rede, wobei die aktuellen Intel-Geräte mit 500 Candela pro Quadratmeter bereits sehr leuchtstark sind. Denkbar wären Mini-LEDs als Hintergrundbeleuchtung, wie Computerbase(öffnet im neuen Fenster) schreibt.

Im Inneren der beiden Macbook Pro soll eine schnellere Variante des M1-Chips (Test) rechnen, eventuell M1X oder M2 genannt. Der Prozessor weist bisherigen Berichten zufolge acht statt vier Firestorm-Performance-Kerne auf, außerdem soll die integrierte Grafikeinheit schneller sein. Auch wird Apple den Arbeitsspeicher wohl auf 32 GByte (13 Zoll) bis 64 GByte (16 Zoll ) erweitern.
Laut Bloomberg testet Apple derzeit Versionen der Macbook Pro ohne Touch Bar, die Geräte sollen im Sommer 2021 erscheinen. 9to5Mac sagt, es gebe definitiv wieder rein physische Tasten und nennt das dritte Quartal als Termin.