M1 Max macht dem Namen alle Ehre

Zum besseren Vergleich lassen wir für diesen Test ein paar der bekannten Benchmarks laufen. Angefangen mit Cinebench R23 beginnt das Macbook Pro 16 uns zu erstaunen. Der M1 Max schafft 12.365 Punkte, selbst in einem zehnminütigen Dauerlauf. Das Surface Pro 8 mit Intel Core i7-1185G7 (Tiger Lake U) kommt mit 6.129 Punkten bei maximal 35 Watt Leistungsaufnahme nicht einmal auf die Hälfte. Das Thinkpad E14 Gen3 mit AMDs Ryzen 7 5700U ist bei 9.059 Punkten nicht viel schneller. Die AMD-CPU läuft dann auf konstanten 28 Watt.

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Nun könnte man denken, dass der M1 Max sicher wesentlich mehr Energie benötigt. Unter Last messen wir mit Apples integriertem Konsolentool Powermetrics aber nur eine konsistente Leistungsaufnahme der CPU von anfangs 35 Watt. Nach einigen Sekunden werden dann noch 27 Watt benötigt. Die integrierte Grafikeinheit wird hier gar nicht beansprucht und benötigt daher kaum Energie.

Lässt x86 hinter sich

Bei vergleichbarer TDP ist Apples M1 Max also mindestens 30 Prozent leistungsfähiger als die beiden x86-Chips. Übrigens wird auch Apples eigener M1-Chip im Mac Mini geschlagen. Der erreicht im gleichen Test 7.639 Punkte.

Was uns ebenfalls positiv überrascht: Unter unrealistischer Volllast hören wir die zwei Lüfter des Notebooks nicht einmal deutlich. Erst, wenn wir mit den Ohren nah an das Gehäuse gehen, hören wir ein Grundrauschen. Unser Razer Book 13 mit Tiger-Lake-Chip, das daneben steht, ist wesentlich deutlicher wahrzunehmen.

  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze sind versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fingerabdrucksensor im Power-Schalter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad, tolle Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam ist für 1080p in Ordnung, rechtfertigt aber keine Notch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Renderzeit ist erstklassig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das gilt auch für die GPU-Leistung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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Umso lauter sind die integrierten Boxen des Macbook Pro 16, die sich an den Seiten der Tastatur befinden. Der Sound ist klar und reicht auch für ein paar Stunden Serienmarathon im Bett oder als portable Soundbox aus. Hier bleibt die Serie ihren alten Stärken treu.

GPU schnell in Games und beim Rendern

Der M1 Max integriert eine relativ potente Grafikeinheit. Hier ist die volle Ausbaustufe mit 32 Kernen integriert. Daher lässt sie sich nicht unbedingt mit den integrierten GPUs anderer Hersteller wie Intel und AMD vergleichen, sondern eher mit dedizierten Grafikeinheiten von Nvidia.

Um das zu testen, haben wir zunächst den Klassiker CS:GO ausprobiert. Dabei stellen wir die Auflösung auf 1.920 x 1.200 Pixel ein und die Grafikdetails auf hohe Voreinstellungen. In einem Deathmatch können wir dann immerhin 95 fps im Mittel erreichen, mit Spitzen von 112 fps und Tiefen von 65 fps. CS:GO wird weiterhin mit der Rosetta-Engine emuliert. Deshalb sind die Bildraten etwas geringer als erwartet und liegen unterhalb der Geforce RTX 3050 Ti im Lenovo Thinkpad X1 Extreme.

  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze sind versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fingerabdrucksensor im Power-Schalter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad, tolle Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam ist für 1080p in Ordnung, rechtfertigt aber keine Notch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Renderzeit ist erstklassig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das gilt auch für die GPU-Leistung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

In Shadow of the Tomb Raider wird das Bild umgedreht. Wir lassen den integrierten Benchmark in 1.920 x 1.200 Pixeln und hohen Grafikdetails laufen. Das Macbook Pro erreicht im Schnitt 90 Bilder pro Sekunde. Das sind Werte, die etwa auch die Geforce RTX 3060 Mobile erreicht. Die RTX 3050 Ti Mobile im Thinkpad X1 Extreme ist mit 40 fps in Shadow of the Tomb Raider hingegen merklich langsamer.

Im Blender-Benchmark BMW27 ist der M1 Max vorn mit dabei. Wie erwartet erbringt er im CPU-Rendermodus gute Leistungen. In 3:18 Minuten ist der Benchmark (Cycles Render) durchgelaufen. Die integrierte GPU berechnet die gleiche Szene (Cycles Render) in 4:56 Minuten und ist wiederum schneller als die Geforce RTX 3050 Ti, die dafür 7:42 Minuten braucht.

2021 Apple MacBook Pro (16", Apple M1 Max Chip mit 10-Core CPU und 32-Core GPU, 32 GB RAM, 1 TB SSD) - Silber

Gute Akkulaufzeit durch effizientes SoC

Schauen wir uns die integrierte SSD an, hier die 4-TByte-Version, können wir ebenfalls nur Gutes sagen. Die integrierte Apple SSD (AP4096R) erreicht 7.440 MByte/s im sequentiellen Lesen und 7.640 MByte/s im sequentiellen Schreiben. Sie ist damit unter den schnellsten SSDs auf dem Notebook-Markt und rechnet mehr als doppelt so schnell wie die Apple-SSD im iMac M1.

  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze sind versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fingerabdrucksensor im Power-Schalter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad, tolle Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam ist für 1080p in Ordnung, rechtfertigt aber keine Notch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Renderzeit ist erstklassig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das gilt auch für die GPU-Leistung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Wir sind dabei mittlerweile schon gewöhnt, dass sich weder die 32 GByte LPDDR5-RAM, noch die SSD austauschen lassen. Zumindest lässt sich das Notebook relativ einfach öffnen, um Verschleißteile wie die verschraubten Anschlüsse zu wechseln.

Unter Last in Games und beim Rendern benötigen CPU und GPU insgesamt etwa 60 Watt. Maximal ist das SoC für 90 Watt ausgelegt, die wir in unserem Test nie erreicht haben. Bei leichter Last und Videowiedergabe werden nur knapp 3 Watt benötigt. Entsprechend gut ist die Akkulaufzeit mit dem großen 99,6-Wattstunden-Akku. Bei Dauervideowiedergabe (Big Bug Bunny in 4K bei 60 fps) und mit 200 cd/m² Helligkeit sind 13:12 Stunden möglich.

Das Macbook Pro 16 ist also nicht nur leistungsfähig, sondern auch ausdauernd. Was will man mehr?

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 Wo kommen die Anschlüsse her?Macbook Pro 16 - Verfügbarkeit und Fazit 
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Lauma 17. Nov 2021 / Themenstart

Das EliteBook und ProBook sind aber aus der Business Serie. Das ist eine ganz andere...

zeldafan 11. Nov 2021 / Themenstart

Warum? Enger Steckkontakt leitender Materialien dürfte effizienter sein als der Kontakt...

tedeum 11. Nov 2021 / Themenstart

Ich schon, die hardware crypto ist für nicht Geheimschutz relevante Tätigkeiten mehr als...

Lauma 11. Nov 2021 / Themenstart

Ich lese das überall und immer wieder dass Macs mit Windows Geräten vergleichbarer...

neiber 09. Nov 2021 / Themenstart

ich finde die tastatur im vergleich zu meinem macbook air von 2017 äusserst laut, mit...

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