Wo kommen die Anschlüsse her?

Beim letzten Macbook Pro 16 hatten wir uns noch gefragt: Welcher Profi möchte ständig Adapter mit sich herumtragen? Apple hat offensichtlich auf die Community gehört. Neben drei Thunderbolt-4-Anschlüssen mit USB-C-Interface gibt es hier einen zusätzlichen HDMI-2.0b-Port und sogar einen SD-Kartenleser. Den USB-A-Standard hat Apple vor vielen Jahren aufgegeben. Er wird wahrscheinlich nie wieder außerhalb von Adaptern zurückkehren.

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Die Thunderbolt-4-Buchsen sind mittlerweile zu mehr zu gebrauchen: Das liegt an einigen Verbesserungen beim M1 Max. Statt nur ein externes Display per USB-C DP-Alternate Mode zu untersützen, können wir jetzt wesentlich mehr Monitore anschließen. Wir haben uns deshalb drei Monitore geschnappt.

Endlich wieder mehr als ein weiterer Monitor

Zu unserer Freude erkennt das Macbook alle drei Geräte - ein 4K-Display per Thunderbolt, ein Full-HD-Panel mittels Thunderbolt-HDMI-Dongle und ein weiteres Full-HD-Panel mittels HDMI 2.0. Endlich sind Multimonitor-Setups auch bei Apple Silicon angekommen. Danke, Apple.

Dabei ist bei der Arbeit unterwegs das integrierte Liquid-Retina-XDR-Display mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung eine gute Option. Es misst, wie erwähnt, 16,2 Zoll und löst mit 3.456 x 2.234 Pixeln auf. Das Bildverhältnis entspricht nicht mehr 16:10. Durch den dünneren oberen Rand sind es eher 3:1,935 - also etwas zwischen 16:10 und 3:2.

  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze sind versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fingerabdrucksensor im Power-Schalter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad, tolle Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam ist für 1080p in Ordnung, rechtfertigt aber keine Notch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Renderzeit ist erstklassig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das gilt auch für die GPU-Leistung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Ungeachtet dessen können wir festhalten: Der zusätzliche Platz auf dem Desktop ist erfreulich, da mehr vertikaler Inhalt von Webseiten und Dokumenten gleichzeitig angezeigt werden kann.

Apple wirbt mit einem sehr hellen HDR-Display, das maximal mit 1.600 cd/m² leuchtet. Ganz so extreme Werte haben wir nicht messen können. Bei 10-Bit-Inhalten erreichen wir aber immerhin noch 1.235 cd/m², was bei Notebooks selten ist und mindestens für HDR1000 ausreicht.

SDR-Inhalte stellt das Macbook allerdings mit maximal 496 cd/m² dar. Das ist die meiste Zeit der Fall, da GUI-Elemente und Programme in Mac OS nicht in HDR gerendert werden. Das ist auch gar nicht notwendig, da die gemessene Leuchtkraft - übrigens im Mittel etwa 483 cd/m² - in SDR sehr gut ausfällt.

  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze sind versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fingerabdrucksensor im Power-Schalter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad, tolle Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam ist für 1080p in Ordnung, rechtfertigt aber keine Notch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Renderzeit ist erstklassig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das gilt auch für die GPU-Leistung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Panel hat eine weitere Besonderheit, die bei Notebooks relativ selten ist. Es verfügt über eine dynamische Bildfrequenz von maximal 120 Hz. Die höhere Frequenz merken wir etwa, wenn wir Webseiten scrollen oder den Mauscursor schnell bewegen. Allerdings lassen sich die 120 Hz nicht fest einstellen, stattdessen nutzt Apple eine dynamische Bildfrequenz, die sich immer dann einschaltet, wenn sich auf dem Bild viel bewegt. Das kann bei Bedarf Energie sparen.

2021 Apple MacBook Pro (16", Apple M1 Max Chip mit 10-Core CPU und 32-Core GPU, 32 GB RAM, 1 TB SSD) - Silber

M1 Max ist eine Ansage

Zudem ist die Farbabdeckung des Retina-Displays sehr gut. Der SRGB-Farbraum kann zu knapp 100 Prozent abgedeckt werden. Die Farbabdeckung in DCI-P3 liegt bei soliden 97,7 Prozent bei einem sehr guten Delta E von maximal 0,59. Das Panel kann daher ohne Bedenken auch für anspruchsvollere Medienarbeiten genutzt werden.

  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze sind versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fingerabdrucksensor im Power-Schalter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad, tolle Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam ist für 1080p in Ordnung, rechtfertigt aber keine Notch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sehr gute Leistung in Spielen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt wohl kaum einen schnelleren Mobilprozessor als den M1 Max. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Renderzeit ist erstklassig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das gilt auch für die GPU-Leistung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelle verlötete SSD (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Farbabdeckung ist sehr gut, das Display zudem schön hell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Der M1 Max des Macbook Pro ist möglicherweise der am besten optimierte mobile Prozessor aktuell. Sowohl Intels Tiger Lake U als auch AMDs Ryzen 5000 Lucienne können dem ARM-Prozessor mit zehn Kernen bei 3 GHz und einer 32-Kern-GPU nicht so viel entgegensetzen.

Im Detail werden wir das SoC deshalb noch in einem separaten Artikel beleuchten. Im direkten Vergleich müssen sich Intel und AMD auf jeden Fall eine neue Strategie einfallen lassen. Der M1 Max ist einfach zu leistungsstark.

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 Apple Macbook Pro 16 mit M1 Max im Test: Trotz Notch ein absoluter FavoritM1 Max macht dem Namen alle Ehre 
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Lauma 17. Nov 2021 / Themenstart

Das EliteBook und ProBook sind aber aus der Business Serie. Das ist eine ganz andere...

zeldafan 11. Nov 2021 / Themenstart

Warum? Enger Steckkontakt leitender Materialien dürfte effizienter sein als der Kontakt...

tedeum 11. Nov 2021 / Themenstart

Ich schon, die hardware crypto ist für nicht Geheimschutz relevante Tätigkeiten mehr als...

Lauma 11. Nov 2021 / Themenstart

Ich lese das überall und immer wieder dass Macs mit Windows Geräten vergleichbarer...

neiber 09. Nov 2021 / Themenstart

ich finde die tastatur im vergleich zu meinem macbook air von 2017 äusserst laut, mit...

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