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Apple: Macbook mit Falt-Display soll 2026 kommen und teuer werden

Apple soll einem Analysten zufolge nun schon 2026 ein Macbook mit faltbarem Display bringen. Es soll preislich in Richtung Vision Pro gehen.
/ Tobias Költzsch
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Das aktuelle Macbook Pro 14 in traditioneller Bauweise (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das aktuelle Macbook Pro 14 in traditioneller Bauweise Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Apple wird wahrscheinlich 2026 ein Macbook mit faltbarem Display auf den Markt bringen. Das schreibt der Analyst Ming-Chi Kuo in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . Bislang ging Kuo von einem Release im Jahr 2027 aus, durch frühere Produktionszeiten des Panels im vierten Quartal 2025 verschiebt sich der von ihm erwartete Zeitraum aber.

Beim Panel soll Apple erwägen, vom bisher geplanten 20,25-Zoll-Display auf ein 18,8-Zoll-Display umzusteigen. Der Hersteller des faltbaren Bildschirms soll LG sein, der des Scharniers Amphenol. Im halb aufgeklappten Notebookformat würde das 20,25-Zoll-Display der Größe eines heutigen Macbooks mit 14- bis 15-Zoll-Bildschirm entsprechen. Das kleinere Format wäre vergleichbar mit einem Macbook mit 13- bis 14-Zoll-Screen.

Kuo zufolge soll die Entwicklung und Produktion des Displaypanels sehr teuer sein, weshalb der Analyst mit einem ebenfalls hohen Ladenpreis für das Gerät rechnet. Das Panel soll in der Produktion zwischen 600 und 650 US-Dollar kosten, das Scharnier 200 bis 250 US-Dollar. Die hohen Kosten sollen sich auch daraus ergeben, dass Apple versuchen will, den Falz im Bereich der Knickstelle so unauffällig wie möglich zu halten.

Preislich in Richtung Vision Pro

Entsprechend erwartet Kuo, dass das Macbook mit faltbarem Display preislich eher in Richtung von Apples VR-Headset Vision Pro gehe, das in der Grundversion in den USA 3.500 US-Dollar kostet. Es sei allerdings davon auszugehen, dass der Markt für ein solches Macbook größer sei als für das Vision Pro, weshalb Kuo mit mehr als einer Million Laptops im Jahr 2026 rechnet.

Apple hat bislang noch kein Produkt mit faltbarem Display, weder im Smartphone- noch im Tablet- oder Notebook-Bereich. Andere Hersteller wie HP oder Lenovo stellten bereits entsprechende Laptops vor. Im Smartphonebereich gibt es mittlerweile zahlreiche Geräte, etwa von Google, Oppo, Oneplus und Samsung.


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