Apple: Macbook Air hat ebenfalls langsamere SSD
Beim Macbook Air mit M2-Chip spart sich Apple einen der SSD-Bausteine, weshalb das ältere Macbook Air (M1) bei gleicher Kapazität flotter ist.
Seit dem heutigen Freitag ist das Macbook Air mit der zweiten Generation des Apple Silicon, dem M2-Chip, im Handel. Erste Test des Geräts zeigen, dass Apple auch hier bei der SSD einen Rückschritt verglichen zum Macbook Air mit M1-Prozessor gemacht hat: Das Modell mit 256 GByte nutzt nur ein Flash-Speicher-Package, was die Geschwindigkeit reduziert.
Dieses Vorgehen ist nicht neu, bereits beim seit einigen Wochen verfügbaren Macbook Pro 13 (Test) mit M2-SoC entschied sich Apple für einen statt zwei NAND-Bausteine. Möglich wird dies durch eine geringere - vermutlich halbierte - Menge an Flash Dies pro Chipgehäuse, dafür jedoch mit doppelter Kapazität.
Allerdings verringert ein solcher interner Aufbau die Parallelität und damit die Geschwindigkeit, welche die jeweilige SSD-Lösung trotz identischer Menge an GByte erreicht. Nun sind reine Performance-Messungen was die Lese- und Schreibrate anbelangt, eine Sache - eine andere hingegen ist die reale Geschwindigkeit in Anwendungen.
Apple widerspricht
Laut Apple ist das Macbook Air "unglaublich schnell", und obgleich SSD-Benchmarks zwar einen Unterschied zeigten, sei das neue M2-basierte System in Echtweltszenarien dennoch flotter. Dem gegenüber stehen Tests wie der von Max Tech mit Final Cut Pro, Lightroom und Photoshop: Diese belegen das Gegenteil.
Weil das günstigste Modell des Macbook Air mit 8 GByte Arbeitsspeicher ausgeliefert wird, kommt es bei diesen Anwendungen häufig vor, dass Daten auf die SSD ausgelagert werden müssen und dann das Macbook Air mit M1 statt M2 schneller ist. In Lightroom etwa exportiert das ältere Notebook 50 Fotos in 3:36 Minuten, das neue braucht mit 4:21 Minuten trotz de facto leistungsfähigerem Apple-Prozessor länger.
Mit 16 GByte RAM passiert das seltener bis nie, der Aufpreis ist mit 230 Euro dabei identisch wie der für 512 GByte SSD-Speicher. Weil RAM jedoch insgesamt die Performance stärker positiv beeinflusst, ist das Upgrade an dieser Stelle sinnvoller - zumindest wenn Anwendungen genutzt werden, die viel Arbeitsspeicher erfordern.
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Und wie in einer Religion üblich soll man daran glauben - egal wie unglaublich es ist :-)
Also bei mir wäre die Platte allein schon mit ~100 GB ESO und ~150 GB Syzygy-Tablebases...
Dafür kostet es ja nur 25% mehr, als der Vorgänger ;) Spaß beiseite, ich finde ja z.B...