• IT-Karriere:
  • Services:

Apple Macbook Air (2020) im Test: Weg mit der defekten Tastatur!

Die Butterfly-Tastatur ist weg - und damit viele Probleme. Apple hat die Gelegenheit aber nicht genutzt, um andere Schwachstellen beim Macbook Air zu beseitigen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Macbook Air 2020 ist im Freien nicht so gut nutzbar. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Eine andere Tastatur und zum ersten Mal ein vierkerniger Prozessor machen die 2020er-Version des Macbook Air wohl zur größten Veränderung im Vergleich zum Vorgänger seit langem. Dabei geht es zumindest bei der Tastatur sogar einen Schritt zurück, genau wie beim von Golem.de getesteten Macbook Pro 16: Apple ersetzt die fehleranfällige Butterfly-Tastatur durch ein Standardmodell mit Scissor-Tasten.

Inhalt:
  1. Apple Macbook Air (2020) im Test: Weg mit der defekten Tastatur!
  2. Display und Leistung ausreichend
  3. Apple Macbook Air (2020): Verfügbarkeit und Fazit

Das ist keineswegs schlecht. Auch verspricht der neue Prozessor eine bessere Leistung. Allerdings stellt sich in unserem Test heraus, dass das Apple-Notebook abseits von Büroarbeit noch immer nicht überzeugt.

Äußerlich hat sich beim Macbook Air nicht viel geändert. Hier leistet Apple weiterhin sehr gute Arbeit. Das Chassis aus Metall fühlt sich hochwertig an und ist sehr stabil, aber minimal dicker geworden - um 2 mm auf 16,1 mm. Auch steigt das Gewicht von etwa 1.230 Gramm auf 1.280 Gramm. Viel merken wir davon nicht, da sich die Maße ansonsten nicht groß verändert haben.

Das Notebook ist 304,1 x 212,4 mm groß. Apple verpasst leider die Chance, das Design insgesamt etwas moderner wirken zu lassen. Das sehen wir an den Displayrändern, die weiterhin relativ breit sind. Hier hätte ein etwas größeres Panel hineingepasst, was Apple mit dem Macbook Pro 16 bereits bewiesen hat.

Bye-bye, Butterfly

Stellenmarkt
  1. Concordia Versicherungsgesellschaft a.G., Hannover
  2. BIPSO GmbH, Singen

Ein wesentlicher Unterschied besteht in der Tastatur. Die Scissor-Schalter sind sichtbar und spürbar höher und haben einen etwas längeren Schaltweg als die Butterfly-Tasten des Vorgängers. Dadurch verliert das Notebook etwas an Charakter, da sich die sehr flachen Butterfly-Schalter von vielen anderen Notebooktastaturen unterschieden. Die aktualisierte Tastatur ist aber sehr gut. Das Tippen geht schnell von der Hand und die Tasten haben kein merkliches Spiel, was ein qualitativ hochwertiges, wenn auch nicht mehr so einzigartiges Schreibgefühl vermittelt. Apple hat zudem die seitlichen Pfeiltasten verkleinert, so dass diese hier allesamt nur halbbreit sind.

KomponenteTyp
ProzessorIntel Core i5-1030NG7 (4C/8T, 1,1 GHz, 10 Watt)
Display13,3 Zoll IPS spiegelnd (16:10, 2.560 x 1.600 Pixel, 350 cd/m²)
Arbeitsspeicher8 GByte LPDDR4X-RAM (verlötet)
Massenspeicher256-GByte-NVMe-SSD (verlötet)
GrafikeinheitIntel Iris Plus Graphics
Anschlüsse2x Thunderbolt 3 (USB-C-Stecker), 1x 3,5-mm-Audioklinke
Maße304 x 212,4 x 16,1 mm
Gewicht1.280 Gramm
Akku50 Wattstunden
BetriebssystemMacOS X (10.15.3 Catalina)
Macbook Air 2020 - Eckdaten

Auch wenn uns die Butterfly-Tasten etwas besser gefallen haben: Sie waren extrem fehleranfällig, wie wir in der Redaktion bei zwei Geräten erlebt haben - insbesondere bei einem Macbook Air 2018, bei dem sogar die Austauschtastatur schnell wieder defekt war. Schon nach kurzer Zeit klemmten Tasten durch Verschmutzung. Daher begrüßen wir Apples Entscheidung, die technisch mangelhaften Butterfly-Tasten zugunsten bewährter Mechanik zu streichen.

  • Macbook Air 2020 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Macbook Air 2020 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Draußen spiegelt das Display. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Chassis ist minimal dicker geworden. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Design ist weitgehend gleich geblieben. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Zwei Thunderbolt-3-Ports müssen reichen. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist eine 3,5-mm-Klinke vorhanden. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Panel spiegelt nicht mehr ganz so stark. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Tastatur hat sich komplett geändert. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten sind noch etwas kleiner geworden. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Trackpad bleibt weiterhin eine Referenz. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Farbraumabdeckung ist nicht sonderlich gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Farbabweichung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist ähnlich schnell wie zuvor. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Grafisch anspruchsvolle Aufgaben sind für das Macbook Air schwer. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Pfeiltasten sind noch etwas kleiner geworden. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Das Trackpad ist übrigens gleich geblieben - anders als beim neuen Macbook Pro 16, wo es noch weiter vergrößert wurde. Wir vermissen ein größeres Trackpad nicht, denn die Sensorfläche ist bereits schön groß, Klicks und Wischbewegungen werden gut erkannt. Da das vorinstallierte MacOS X diverse Multitouch-Gesten unterstützt, finden wir die Bedienung mit Trackpad weiterhin exzellent - gerade im Vergleich zu einigen Windows-Geräten wie dem Dell XPS 13 oder der Lenovo-Thinkpad-Reihe.

Dass Apple auch beim 2020er-Modell des Air abseits des 3,5-mm-Klinkenanschlusses weiterhin nur zwei Thunderbolt-3-Ports verbaut, halten wir jedoch noch immer für wenig sinnvoll. Für einen wirklich produktiven Betrieb im Homeoffice benötigen wir diverse Adapter, die das Notebook um wichtige Ports erweitern, etwa USB-A, HDMI oder einen SD-Kartenleser. Gut ist zumindest, dass die Thunderbolt-3-Anschlüsse flexibel sind, wir können daran diverse USB-C-Netzteile anschließen, neben dem beigelegten Adapter etwa auch das Netzteil der Nintendo Switch, oder auch einen Monitor per Displayport-Alternate-Mode betreiben.

Das Display und die Hardwareleistung zeigen, dass sich das Notebook weiterhin nur richtig gut als Schreibgerät eignet, und zwar am besten für Innenräume.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Display und Leistung ausreichend 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 749€
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,96€)
  3. (u. a. Find X2 Neo 256GB 6,5 Zoll für 439,99€, Watch 41 mm Smartwatch für 179,99€)

Crass Spektakel 07. Jun 2020

Wiederverkaufswert ist sowieso ein Scheinargument. Man kauft sich ein Notebook für...

Der Agent 06. Mai 2020

Das neue Pro ist mit Basisausstattung (=ebenfalls 8G RAM un 256G SSD) nur unwesentlich...

narfomat 06. Mai 2020

glaub ich sofort das das beim schreiben leise ist... die leistung die da abgefordert...

tillejo 29. Apr 2020

Also ich habe ein MacBook Pro und würde gerne wieder zu Windows zurück. Mit dem letzten...

Eheran 28. Apr 2020

Siehe die Versuche hier, da findet sich eine Formel zum Abschätzen der Lebensdauer...


Folgen Sie uns
       


Monkey Island - Titelmusik aller Versionen

Wir haben alle Varianten der Titelmusik im Video zusammengestellt - plus Bonusversion.

Monkey Island - Titelmusik aller Versionen Video aufrufen
iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

PC-Hardware: Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind
PC-Hardware
Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind

Eine RTX 3000 oder eine RX 6000 zu bekommen, ist schwierig: Eine hohe Nachfrage trifft auf Engpässe - ohne Entspannung in Sicht.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Instinct MI100 AMDs erster CDNA-Beschleuniger ist extrem schnell
  2. Hardware-accelerated GPU Scheduling Besseres VRAM-Management unter Windows 10

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

    •  /