Apple Mac Pro: Späte Auslieferung, teure Komponenten

Den Dezember-Termin kann Apple nicht halten. Wer einen Mac Pro haben will, muss sich bis ins nächste Jahr gedulden. Zudem kann das Gerät mit seinen Aufrüstoptionen sehr teuer werden. Ein neues Thunderbolt-Display gibt es nicht.

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Ein Mac Pro in Vollausstattung kostet fast 10.000 Euro.
Ein Mac Pro in Vollausstattung kostet fast 10.000 Euro. (Bild: Apple)

Noch im Dezember 2013 sollte der neue, schwarze Mac Pro eigentlich verfügbar sein. Doch diesen Termin kann Apple selbst in den USA nur mit Müh und Not halten. Dort beginnt die Auslieferung der ersten Mac Pro am 30. Dezember 2013. Mit etwas Glück ist das Gerät zu Silvester da. Im deutschsprachigen Raum wird die Verfügbarkeit in Apples Onlinestore hingegen mit Januar 2014 angegeben. Ein exaktes Datum wird nicht genannt. Auch im Berliner Apple Store konnten wir kein konkretes Lieferbarkeitsdatum erfahren. Das gilt sowohl für die Stock-Konfigurationen für rund 3.000 und 4.000 Euro als auch für die Built-To-Order-Macs, die ab sofort bestellt werden können.

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Bei diesen BTO-Macs kann sich der Käufer seine Konfiguration selbst zusammenstellen, und das kann teuer werden. Wer statt der 256 GByte Flash-Speicher lieber ein TByte haben möchte, muss noch einmal 800 Euro extra zahlen. Der Flash-Speicher soll zwar dank PCIe-Anbindung sehr schnell sein, doch in den technischen Daten gibt es kaum Beschreibungen dazu. Auch gibt es keine günstige Alternative. 1 TByte Flash-Speicher ist mittlerweile für deutlich unter 500 Euro zu haben. Kurzzeitig verkauften zwei deutsche Onlinehändler eine Samsung SSD sogar für 400 Euro. Da bisher nicht bekannt ist, wie viel schneller der Apple-Speicher ist, lässt sich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht einschätzen. Die Verdoppelung auf 500 GByte kostet 300 Euro.

Bis zu 64 GByte Arbeitsspeicher und zwei AMD Fire Pro D700

Arbeitsspeicher ist ebenfalls nicht günstig. Von 12 und 16 GByte auf 32 GByte aufzurüsten, kostet 400 beziehungsweise 500 Euro. Hierbei ist ein gewisser Aufpreis durchaus berechtigt, schließlich handelt es sich um teuren ECC-Speicher, der bei Workstations üblich ist. Die Aufrüstung auf 64 GByte RAM kostet 1.200 beziehungsweise 1.300 Euro und beinhaltet vier 16-GByte-Module. Zum Vergleich: Ab Werk bei Crucial kostet ein einzelnes Modul ungefähr 200 Euro. Die Grafikkarten lassen sich ebenfalls aufrüsten. Wer statt des Doppelpacks D300 lieber zwei D500-Grafikkarten von AMD haben will, zahlt 400 Euro extra. Die D700 kostet im Doppelpack 600 Euro Aufpreis von einer D500-Ausstattung. Die Grafikkarten sind sehr schnell angebunden. Verwendet wird die dritte Generation von PCI Express und beide Karten können jeweils auf 16 Lanes zugreifen.

  • Mac Pro im Hands on (Bilder: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Mac Pro im Hands on
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  • Mac Pro im Hands on
Mac Pro im Hands on

Der Prozessor ist ein Intel Xeon mit 4 oder 6 Kernen. Auch dieser lässt sich in einer BTO-Konfiguration austauschen. Ausgehend vom 6-Kern-Modell (3,5 GHz) für 4.000 Euro kostet etwa die 8-Kern-Variante mit 3 GHz und 25 MByte statt 12 MByte L3-Cache 1.500 Euro extra. Auch eine 12-Kern-CPU gibt es für 3.000 Euro extra. Die Taktfrequenz sinkt hier auf 2,7 GHz und der L3-Cache steigt auf 30 MByte.

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In der Vollausstattung kostet ein Mac Pro also rund 9.600 Euro. Dafür bekommt der Käufer eine sehr kompakte und mit 5 Kilogramm auch leichte Workstation, die auch mal mitgenommen werden kann.

Die passenden Displays bietet Apple übrigens nicht selbst an. Ein neues Thunderbolt-Display gibt es noch nicht. Stattdessen wird ein 4K-Monitor von Sharp (PN-K321 mit Igzo-Panel) angeboten. Dieser hat einen Anschluss vom Typ Displayport 1.2 und zwei HDMI-Eingänge. Apple schränkt aber ein, dass diese HDMI-Eingänge in Europa nicht verfügbar seien, und angeblich sei 4K über Displayport auch nur mit dem Mac Pro kompatibel. Das Sharp-Display mit 32 Zoll kostet rund 4.000 Euro.

Der Monitor ist eine ungewöhnliche Erscheinung. Sharp hat sich eigentlich insbesondere in Europa weitgehend aus dem Displaybereich für Arbeitsplätze zurückgezogen und konzentriert sich seit Jahren auf den Verkauf von Panels und Fernsehern. In Japan sind Sharp-Arbeitsmonitore gängiger.

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paris 02. Jan 2014

und jetzt da das system verfügbar ist bestätigt es sich. der mac pro kann keine volllast...

jo-1 20. Dez 2013

http://www.mindfactory.de/product_info.php/HP-AMD-FIREPRO-W7000-4GB-GRAPHICS_857041.html...

Roscoe 20. Dez 2013

Einen Hinweis auf die Geschwindigkeit des PCIe-basierten Flashspeichers gibt es auf der...

Trollversteher 20. Dez 2013

Und der verkauft Dir dann einen 120l Rucksack, in dem der ganze Krempel Platz findet? Super!

Fuchs 20. Dez 2013

Bei über 40'000 Clients macht es auch Sinn massgeschneiderte Tools zu entwickeln. Kennst...



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