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Apple: Mac Pro kostet bis zu 62.419 Euro

Apple bietet den Mac Pro nun zum Verkauf an. Das Gerät ist ab 6.499 Euro erhältlich und kostet in Vollausstattung mit 62.419 Euro fast das Zehnfache. Künftig könnte der Desktop noch teurer werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Detail aus dem Gehäuse des Mac Pro
Detail aus dem Gehäuse des Mac Pro (Bild: Apple)

Der zur WWDC 2019 im Juni 2019 angekündigte Apple Mac Pro ist bestellbar: Die Auslieferungen für vorkonfigurierte Geräte sollen in der kommenden Woche starten. Der Mac Pro im Tower-Design kostet ab 6.499 Euro, die noch nicht verfügbare Rack-Variante wird 7.199 Euro kosten.

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Das sind allerdings nur die Einstiegspreise: Die modular aufgebauten Geräte ermöglichen den Einbau zahlreicher Erweiterungen. Auch bei der Prozessorkonfiguration sind extrem teure Varianten bestellbar.

Die günstigste Version wird mit einem 3,5 GHz Intel Xeon W mit 8 Kernen ausgerüstet, den es optional auch mit 12 Kernen (3,3 GHz), 16 Kernen (3,2 GHz), 24 Kernen (2,7 GHz) und 28 Kernen (2,5 GHz) gibt.

Der Mac Pro ist standardmäßig mit 32 GByte DDR4-ECC-RAM ausgerüstet, kann jedoch auch mit 48 GByte, 96 GByte, 192 GByte, 384 GByte, 768 GByte sowie 1,5 TByte bestellt werden. Der Rechner ist mit 12 DIMM-Steckplätzen ausgestattet.

Die SSD ist minimal 256 GByte groß, wobei Apple alternativ Modelle mit bis zu 4 TByte anbietet. Künftig soll auch ein 8-TByte-Modell verkauft werden. Das wird den Preis des Rechners noch einmal erhöhen.

Apple bietet als Grafikkarten eine AMD Radeon Pro 580X mit 8 GByte großem GDDR5-Speicher oder eine AMD Radeon Pro Vega II mit 32 GByte großem HBM2-Speicher an. Alternativ gibt es eine AMD Radeon Pro Vega II Duo mit 64 GByte großen HBM2-Grafikspeicher. Von den Grafikkarten können bis zu zwei Stück verbaut werden.

Apple hat zudem die Beschleunigerkarte Afterburner im Sortiment, welche die Verarbeitung von Videos in den Formaten Prores und Prores RAW auf Trab bringen soll, wenn diese mit Final Cut Pro X verarbeitet werden. So lassen sich bis zu 3 Streams in 8K Prores RAW oder 12 Prores-RAW-Streams in 4K wiedergeben.

An den Mac Pro lassen sich zahlreiche Geräte anschließen. Das Towergehäuse verfügt über zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse an der Oberseite und zwei auf der Rückseite. Dazu kommen zwei 10-Gbit-Anschlüsse für Ethernet und zwei USB-3-Anschlüsse. Die Videoanschlüsse variieren je nach gewählter Grafikkarte.

In Vollausstattung kostet der Mac Pro 62.419 Euro, dabei wurden die Rollen für das Gehäuse hinzugerechnet. Diese Option allein kostet 480 Euro.

Auch das 32 Zoll große Pro Display XDR für 5.499 Euro mit 6K-Auflösung hat Apple jetzt im Angebot. Eine entspiegelte Oberfläche kostet 1.000 Euro Aufpreis, der optionale Standfuß wird für 1.099 Euro verkauft. Selbst der VESA-Adapter schlägt mit 219 Euro zu Buche.

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gandhi187 17. Dez 2019

Oh krass, habt ihr direkt mit HP kommuniziert? Bei uns ging genau das, andere HDD/SSD...

B.I.G 14. Dez 2019

Apple hat hier durchaus das Problem dass der Computer nicht mehr das ist was er war als...

B.I.G 14. Dez 2019

Hatte mit dem User schon mal über das Thema Disktuiert: Er bringt die Hardware nicht auf...

Brainfreeze 13. Dez 2019

Bis Du wirklich sicher, was den Preis der Z8 in 2017 angeht. Ich habe auch mal etwas...

msdong71 12. Dez 2019

Gibt's jetzt schon Systeme mit ECC Speicher?


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