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Verfügbarkeit und Fazit

Apple verkauft den Mac Mini in der Basiskonfiguration für 900 Euro. Dafür gibt es einen verlöteten Core i3-8100B mit vier Kernen ohne Hyperthreading, aufrüstbare 8 GByte RAM im Dualchannel und eine verlötete 128-GByte-NVMe-SSD. Alternativ ist ein Modell für 1.250 Euro erhältlich - darin steckt dann der auch verlötete Core i5-8400B mit sechs Kernen, ebenfalls 8 GByte RAM und 256 GByte Storage. Wie üblich sind beide Systeme aufrüstbar, für 16 GByte Speicher etwa verlangt Apple happige 240 Euro und für 512 GByte SSD-Kapazität statt 256 GByte den gleichen Betrag. Voll ausgestattet mit einem Core i7-8700B samt 64 GByte RAM und 2 TByte SSD kostet der Mac Mini satte 5.000 Euro. Für 500 Euro mehr gibt es bereits einen iMac Pro.

Fazit

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Grundsätzlich gefällt uns der Mac Mini: Der kompakte Rechner hat eine sehr gute Auswahl an Schnittstellen, etwa klassisches USB sowie Thunderbolt 3, und wir vermissen höchstens einen SD-Kartenleser. Egal ob 4K-Display oder externe SSD, das Apple-System hat den passenden Anschluss. Überdies ist der Mac Mini im Betrieb sparsam und selbst unter Last praktisch lautlos.

Allerdings finden wir Apples Beschreibung des Geräts irreführend: Es soll "Hochleistung in Höchst­geschwindigkeit" liefern. Der Prozessor mit vier oder sechs Kernen ist einigermaßen schnell beim Kompilieren oder beim Rendering, aber für die Videoproduktion taugt die integrierte Grafikeinheit schlicht nicht. Hier eignet sich ein Macbook Pro oder ein iMac Pro mit Vega-GPU viel besser, weil ohne die Timeline-Vorschau ruckelt und somit 4K-Projekte kaum umsetzbar sind. Erst mit einer eGPU-Box taugt der kleine Mac für Videos, das kostet aber.

So toll wir den Mac Mini an sich finden, es stellt sich die Frage, welche Zielgruppe er anspricht. Ein günstiger Einstieg in die Apple-Welt ist das System mit 900 Euro ohne Display sowie Eingabegeräte nicht, die verglichen mit einem Macbook Air höhere CPU-Leistung braucht nicht jeder und für das Wohnzimmer gibt es das Apple TV. Wer aber einen kleinen Desktop mit MacOS will und weiß, dass GPU-Performance zweitrangig ist - beispielsweise wer mit Xcode programmiert, der kann zugreifen. Allerdings gibt es flottere Alternativen wie Intels Hades Canyon und günstigere kompakte System sowieso.

 Flott, leise, aufrüstbar
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Geistesgegenwart 19. Dez 2018

Ich habe mein Macbook auch kürzlich nach 4 Jahren mal neu aufgesetzt weil ich den Akku...

Trollversteher 17. Dez 2018

Wo ist er denn "gefangen"? Hat Apple die Dual-Boot Fähigkeit etwa abgeschafft?

/mecki78 03. Dez 2018

Schaut man mal wo sich das Gerät so von der Leistung her einordnet https://browser...

plutoniumsulfat 29. Nov 2018

Monitore seh ich grade, die haben auch immer mehr Touch. Aber Computer sind mir da noch...

megaseppl 28. Nov 2018

Der jeweilige Markt heißt "PC", "Betriebssysteme", "Smartphones", "Browser" und nicht...


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