Der Vergleich zum Macbook Pro mit M1 Max
Schon beim Aufschrauben des Mac Mini konnte Golem.de einen merklichen Größenunterschied zwischen den Kühlkörpern des Macbook und des Mac Mini feststellen. Wir sind entsprechend wenig überrascht, wie groß der Unterschied in der Praxis ist.
Allerdings: Auch der Mac Mini erreicht Kerntemperaturen von 104 Grad. Apple scheint also bewusst die thermischen Grenzen des Materials auszureizen, um möglichst lang ohne Lüftergeräusche auskommen zu können.
Wie der M2 Max taktet auch der M2 Pro in Cinebench mit 3,27 GHz. Der Lüfter im Mac Mini steht aber selbst im Leerlauf nie still und dreht mit praktisch nicht wahrnehmbaren 1.700 rpm. Unter Last dreht der Kühler auf maximal 4.000 rpm auf und ist auch dort weniger auffällig.
Ein Vorteil ist, dass hier nur ein Satz Rotoren (und nicht zwei Rotoren-Sätze) Geräusche erzeugen kann. Im Dauertest folgen Lüfter und Temperatur einer ähnlichen Sinuskurve: Die Umdrehungen schwanken zwischen 4.000 und 3.200 rpm und die Temperaturen zwischen 96 und 104 Grad.
Lassen wir Cinebench und Diffusion Bee parallel mit zum Macbook Pro 14 identischen Parametern laufen, taktet die CPU nicht merklich herunter und wir können noch immer sehr gute 13.426 Punkte in Cinebench R23 messen. Die kommen dem Einzelergebnis von 14.774 Punkten recht nahe.
Aber keine Angst: In den jeweiligen Einzeldisziplinen ist der M2 Max im Macbook Pro 14 weiterhin vorn und rechnet Bilder per Stable Diffusion merklich schneller. Dazu verraten wir mehr in einem separaten Vergleichstest beider SoCs.
Vergleich zum Macbook Pro mit M1 Max
Wie steht das Macbook Pro 14 mit M2 Max nun im Vergleich zum Vorgänger da? Tatsächlich sind die thermischen Messwerte generell etwas schlechter, was die Ergebnisse des Youtubers Jerry Schulze bestätigen. Schulze konnte beim Macbook Pro 14 mit M1 Max maximal 100 Grad Celsius messen und nutzte für seinen Test das Programm TG Pro, das auch von Golem.de verwendet wird.
Wenig überraschend ist, dass die Temperaturen im Vergleich zum 16-Zoll-Modell mit M1 Max schlechter sind, die Leistung ist aber identisch. Wir können nicht sagen, ob das auch für die neue Generation gilt, da wir von Apple ausschließlich das 14-Zoll-Modell erhalten haben.
Was wir sagen können: Das Macbook Pro mit M2 Max ist aktuell das schnellste Macbook. Wenn es wirklich um CPU- und GPU-Leistung im portablen Format geht, gibt es generell kaum eine bessere Lösung. Wir sollten jedoch aufpassen: Sobald wir Grafikeinheit und CPU gleichzeitig durch mehrere Programme belasten, können wir Drosselungen auf der CPU-Seite beobachten. Unsere Tests sind allerdings Extrembeispiele, die so in der Praxis kaum auftreten dürften.
Sollte dies doch der Fall sein, ist ein dedizierter Desktoprechner die sinnvollere Kaufentscheidung. Alternativ können Kunden auf einen neuen Mac Studio warten – möglicherweise dann mit M2 Ultra.
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Apple M2 Max: Ist der kleinere Kühler im Macbook Pro 14 ein Nachteil? |
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Wenn die Antwort nur ja oder nein lauten darf, dann „...
die Seite ist von Apple gesponsort. die müssen den Mac zwangsläufig immer top bewerten...
Jap hatte eins der RTX20xx Serie. Hab's direkt getauscht. Alienware Mal ausprobiert, noch...
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