Apple: Lightning-Buchse soll bald in Kopfhörern stecken

Zubehör fürs iPhone wie Kopfhörer, Schutzhüllen und Akkus könnten bald mit eigenen Lightning-Buchsen ausgestattet werden. Apple will seine Schnittstelle an andere Hersteller lizenzieren und könnte dann die Kopfhörerbuchse am iPhone eliminieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Lightning-Stecker
Lightning-Stecker (Bild: Andreas Donath)

Lightning-Buchsen gab es bislang nur an iOS-Geräten, nicht aber an Zubehör von anderen Herstellern. Das könnte sich nach diversen Medienberichten ändern, weil Apple die Technik an Zubehörhersteller lizenzieren will. Das soll Apple anlässlich der Konferenz zu seinem Made-for-iPhone-/iPad-Programm (MFi) gegenüber den Unternehmen angekündigt haben.

Wozu Lightning-Buchsen am Zubehör?

Stellenmarkt
  1. Technischer Support-Mitarbeiter (m/w/x)
    HOTTGENROTH & TACOS GmbH, Münsterland
  2. SCRUM-Master (m/w/d)
    BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
Detailsuche

Notfallakkus und ähnliches Zubehör für iPhones und iPads sind nur deshalb mit Micro-USB-Buchsen ausgerüstet, damit der Anwender sie aufladen kann. Dadurch muss der Besitzer neben dem Lightning-Kabel ein weiteres Kabel vorhalten. Gäbe es hingegen entsprechende Buchsen am Zubehör, wäre das nicht mehr nötig. Neue Kabel würden an beiden Seiten Lightning-Stecker aufweisen.

Kopfhörerbuchse in Gefahr

Apple wird von Lightning-Buchsen im Zubehör ebenfalls profitieren und könnte dünnere Gehäuse entwickeln. Der platzzehrende Kopfhöreranschluss mit 3,5-mm-Klinke ließe sich abschaffen. Stattdessen bekommen Kopfhörer eine Lightning-Buchse und werden mit einem entsprechenden Kabel mit dem iPhone verbunden. Dabei könnte dank der digitalen Verbindung hochauflösendes Audio übertragen werden. In der ersten Jahreshälfte 2014 hatte Apple den Kopfhörerhersteller Beats gekauft, so dass auch gleich eine breite Produktpalette angeboten werden könnte. Da auch Drittanbieter die Schnittstelle lizenzieren können, würde sich das Angebot auch erweitern lassen. Ob das allerdings den Nutzern gefällt, die bereits hochwertige Kopfhörer besitzen, ist zweifelhaft. Denkbar ist aber auch eine Adapterlösung, mit der alte Hardware weiterbenutzt werden kann.

Außerdem will Apple im kommenden Jahr einem Bericht von 9to5Mac zufolge einen neuen Lightning-Stecker mit kompakterem Gehäuse vorstellen. Die Kontakte bleiben gleich groß, damit er abwärtskompatibel bleibt. Neues Zubehör mit entsprechenden Anschlüssen wird erst in der zweiten Jahreshälfte 2015 erwartet, berichtet 9to5Mac unter Berufung auf Insider.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 24. Nov 2014

Dann ists ja wie ein Kredit, den nicht jeder geben kann ;)

plutoniumsulfat 21. Nov 2014

Aber nicht jeder wechselt. Das setzt es aber voraus. Außerdem wechseln auch mal die...

plutoniumsulfat 20. Nov 2014

Ich meinte persönliche Datenschutzbedenken, da man Backups nicht in alle Welt verteilt...

plutoniumsulfat 20. Nov 2014

nur in Sachen Standard eben nicht :D

M.P. 20. Nov 2014

Hauptsache der Kopfhörerverstärker danach ist analog aufgebaut, und etws größer, als eine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Computerspiele
Geniale Geheimtipps von Atomkraft bis Alltag

Radioaktive Abenteuer in Chernobylite und der (vermeintliche) Alltag in The Last Stop: Golem.de stellt ungewöhnliche Spiele-Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

Computerspiele: Geniale Geheimtipps von Atomkraft bis Alltag
Artikel
  1. Android-Smartphone: Nokia G50 mit langer Akkulaufzeit und 5G-Technik
    Android-Smartphone
    Nokia G50 mit langer Akkulaufzeit und 5G-Technik

    Das neu vorgestellte Smartphone Nokia G50 erhält mindestens drei Jahre lang Android-Updates.

  2. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

  3. Malware: Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen
    Malware
    Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen

    Neben den Kliniken seien auch Bildungseinrichtungen von dem Malware-Angriff betroffen. Sicherheitshalber wird nun mit Papier und Stift gearbeitet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 & Xbox Series X bestellbar • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Nintendo Switch OLED 359,99€ + Metroid Dread 411,98€ • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) [Werbung]
    •  /