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Apple: Leak verrät Upgradepreise und Starttermin des iMac

Alle drei Modelle des iMac lassen sich wohl mit 16 GByte RAM ausstatten. Das wird allerdings, wie schon beim Mac Mini, teuer.
/ Oliver Nickel
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Der iMac kommt am 21. Mai in den Handel. (Bild: Apple)
Der iMac kommt am 21. Mai in den Handel. Bild: Apple

Gleich zwei Informationen sind über den neuen iMac an die Öffentlichkeit geraten. Der Tech Analyst Jon Prosser(öffnet im neuen Fenster) und der britische Onlineshop Johnlewis(öffnet im neuen Fenster) haben Verkaufsdaten für den All-in-One und weitere Apple-Geräte wie den iPad Pro 2021 und den Apple TV 2021 bekanntgegeben. Sie sollen am 21. Mai 2021 erscheinen. Eine Ausnahme ist das kleinere iPad Pro mit 11-Zoll-Panel. Dieses soll einen Tag später am 22. Mai kommen. Ab dem 30. April 2021 kann der iMac bereits vorbestellt werden.

Bisher waren zudem nur die Basispreise des iMac bekannt. Das 9-to-5-Mac-Communitymitglied xeon_theBick(öffnet im neuen Fenster) hat diverse Dollarpreise für Upgradekonfigurationen des mittleren Modells unter einer bisher versteckten, aber bereits im Internet erreichbaren URL(öffnet im neuen Fenster) gefunden. So soll eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers von 8 auf 16 GByte LPDDR4X-4266-RAM satte 200 US-Dollar kosten. Eine 512 statt 256 GByte große SSD kostet ebenfalls 200 US-Dollar mehr. Für 1 TByte werden 400 US-Dollar und für 2 TByte 800 US-Dollar verlangt. Die Basisversionen des iMac liegen bei 1.300, 1.500 und 1.700 US-Dollar.

Komponenten wie RAM und Massenspeicher sind bei den M1-iMacs fest verlötet und lassen sich nur durch einen kompletten Wechsel des Mainboards austauschen. Das ist bei allen M1-Geräten einschließlich des Mac Mini, des Macbook Air und des Macbook Pro der Fall. Die Dollar-Preise wandelt Apple in Europa meist direkt in Europreise um und schlägt anschließend noch etwas drauf. So kostet beispielsweise ein Upgrade des Mac Mini von 8 auf 16 GByte RAM 230 Euro statt 200 US-Dollar.

Günstigster iMac auch mit 16 GByte RAM

Die Basisvariante des iMac mit nur zwei statt vier USB-C-Ports (Thunderbolt) soll ebenfalls bis zu 16 GByte RAM unterstützen. Allerdings ist diese Version auf maximal 1 TByte SSD-Speicher beschränkt. Generell scheinen die Upgradekosten bei allen drei Modellen gleich zu sein.

iMac M1 vorgestellt (Herstellervideo)
iMac M1 vorgestellt (Herstellervideo) (15:07)

Die Upgrade-Preise sind in Anbetracht der aktuellen Marktpreise für LPDDR4X-RAM-Module recht hoch. Laut Chinaflashmarket(öffnet im neuen Fenster) liegen 4-GByte-Chips, von denen Apples M1-Geräte mit 8 GByte RAM jeweils zwei verwenden, bei etwa 13,50 US-Dollar. Allerdings sind hohe Gewinnmargen nichts Neues und gängige Praxis bei Apple und auch bei anderen Konzernen.


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