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Apple: Künstliche Muskeln sollen iphone-Kamera scharf stellen

Apple hat in den USA einen Patentantrag über ein Autofokus-Objektiv eingereicht, das mit einem künstlichen Muskel aus einem Polymer scharf gestellt werden kann. Die Konstruktion bedient außerdem die Blende, spart Platz und soll schnell reagieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Künstlicher Muskel soll Objektiv scharf stellen und Blende schließen
Künstlicher Muskel soll Objektiv scharf stellen und Blende schließen (Bild: Apple)

Das US-Patent- und Markenamt hat einen Antrag Apples veröffentlicht, in dem ein künstlicher Muskel zur Steuerung des Autofokus- und Blendenmechanismus eines Kameraobjektivs beschrieben wird. Es soll den traditionellen Motorantrieb ersetzen.

  • Apple will mit künstlichen Muskeln Objektiv-Blenden einstellen. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Aufbau der künstlichen Muskeln für Autofokus und Blendeneinstellung (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apple will mit künstlichen Muskeln Objektive scharf stellen und Blenden öffnen und schließen. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Apple will mit künstlichen Muskeln Objektive scharf stellen und Blenden öffnen und schließen. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
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Elektro-aktive Polymerkunststoffe sind der Schlüssel für die künstlichen Muskeln, die sich beim Anlegen einer Spannung zusammenziehen und wieder ausdehnen können, wenn der Strom abgeschaltet wird.

Mit den beweglichen Kunststoffen lässt sich auch eine variable Blendenöffnung eines Objektivs erreichen und ein Linsenelement bewegen. Damit es wieder in die Ausgangsstellung zurückgeschoben werden kann, werden Federelemente eingesetzt, die der Kraft der künstlichen Muskelfasern entgegenwirken.

Apple bemerkt in seinem Patentantrag, dass die künstliche Muskelstruktur Vorteile habe, weil damit auch recht große Optiken ausgerüstet werden könnten und der Strombedarf des Systems sehr gering sei. Ob Apple die Technik jemals in einem iPhone oder in einem anderen Gerät einsetzen wird, ist unsicher. Der Antrag wurde im August 2013 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht.

Im Smartphone-Bereich betreiben Hersteller seit einiger Zeit großen Aufwand, mit den recht kleinen Kameras ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Nokia baute 2012 ein Smartphone mit einem 41-Megapixel-Sensor, der Ausschnittsvergrößerungen erlaubte, ohne dass ein optischer Zoom erforderlich war. Das Unternehmen investierte auch in den Hersteller Pelican Imaging, um sich Array-Kameras zu sichern, die mit Mikrolinsen mehrere Bilder aufnehmen. Das ermöglicht relativ kleine Kameramodule und durch den leichten Versatz der einzelnen Objektive eine Messung der Entfernung zum fotografierten Motiv. So lässt sich nachträglich auch die Fokussierung ändern.



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smirg0l 20. Jun 2014

Android nicht, aber ich habe da gerade eine Deja Vu, dass das jemand anders schon erdacht...

Fregin 20. Jun 2014

Prinzipiell ist es eine alte Technik, denn genauso funktionieren Objektive von Beginn an...


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