Apple: Jailbreak für iOS 12.4 versehentlich möglich

Apple hat indirekt einen Jailbreak für iOS 12.4 möglich gemacht. Die Lücke ist eigentlich mit iOS 12.3 geschlossen worden, bei iOS 12.4 jedoch wieder möglich. Das ist sofort ausgenutzt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbruch aus Apples Walled Garden (Symbolbild)
Ausbruch aus Apples Walled Garden (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Ein Sicherheitsexperte hat einen funktionierenden Jailbreak für Apples aktuelles mobiles Betriebssystem iOS 12.4 veröffentlicht. Er muss aber nach jedem Neustart wieder eingespielt werden.

Stellenmarkt
  1. SAP S/4 HANA Manufacturing Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Düsseldorf
  2. SAP ABAP Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Hannover
Detailsuche

Ein Jailbreak für iOS ist mittlerweile eine Seltenheit, weshalb schon mehrere Repositories aufgegeben haben, in denen es Anwendungen gibt, die im regulären App Store nicht verfügbar sind.

Laut einem Bericht der Website Motherboard öffnete Apple versehentlich erneut eine Schwachstelle, die das Unternehmen eigentlich schon in der vorherigen iOS-Version behoben hatte.

Der Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Pwn20wnd veröffentlichte den Jailbreak für iOS 12.4 auf Github. Google-Sicherheitsexperte Ned Williamson bestätigte Motherboard, dass der Jailbreak funktioniere.

Allerdings ist so ein Eingriff nicht ohne Risiko. Viele Infektionen von iOS-Geräten waren in der Vergangenheit nur möglich, wenn Nutzer ihr Gerät vorher per Jailbreak entsperrt und externe App-Quellen wie chinesische App Stores genutzt hatten.

So griff eine Malware für iOS 2015 die Nutzerdaten von mehr als 225.000 Apple-Accounts ab und sperrte iPhones für die Benutzer. Es waren nur Nutzer betroffen, die selbst einen Jailbreak aus chinesischen Cydia-Repositories installiert hatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
FreeBSD
Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server

Für sein Streaming-Angebot hat Netflix AMD-Hardware und das genutzte FreeBSD über Jahre extrem optimiert. Pläne für mehr gibt es bereits.

FreeBSD: Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server
Artikel
  1. Amazon, Gorillas & Co.: Was darf die Gig Economy?
    Amazon, Gorillas & Co.
    Was darf die Gig Economy?

    Kündigungen per Bot, GPS-Tracking und mehr: Onlineplattformen machen nicht nur in den USA mit Hire-and-Fire-Praktiken Schlagzeilen. Auch das deutsche Arbeitsrecht schützt nicht überall.
    Von Harald Büring

  2. Pocket 3: GPDs Mini-Notebook hat einen austauschbaren USB-Port
    Pocket 3
    GPDs Mini-Notebook hat einen austauschbaren USB-Port

    Erste Bilder zeigen GPDs kommendes Mini-Notebook Pocket 3. Das hat einen USB-Port, der sich in einen anderen Port umwandeln lässt.

  3. 25 Jahre Independence Day: Ein riesiges Raumschiff und ein riesiger Erfolg
    25 Jahre Independence Day
    Ein riesiges Raumschiff und ein riesiger Erfolg

    "Willkommen auf der Erde!" Roland Emmerichs Independence Day ist ein Klassiker des Action-Kinos und enthält einen der besten Momente der Kinogeschichte.
    Von Peter Osteried

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Neuer MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Midnight Black + Deathloop 99,99€ • Alternate (u. a. Enermax CPU-Kühler 36,99€) [Werbung]
    •  /