Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Apple: iPhone widersetzt sich dem Markttrend - Konzernumsatz sinkt

Apple hat es nicht geschafft, seinen Quartalsumsatz zu sichern. Doch die guten iPhone -Verkäufe verhinderten Schlimmeres.
/ Andreas Donath
13 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
iPhone 14 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
iPhone 14 Pro Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Das iPhone-Geschäft von Apple hat sich besser entwickelt als der Smartphone-Markt insgesamt(öffnet im neuen Fenster) , was zu den soliden Finanzergebnissen des Unternehmens im zweiten Geschäftsquartal beitrug. Der iPhone-Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 51,33 Milliarden US-Dollar. Das Marktforschungsunternehmen IDC geht für den Gesamtmarkt von einem Rückgang von rund 15 Prozent aus.(öffnet im neuen Fenster)

Während die iPhone-Verkäufe stiegen, sank der Umsatz mit Macs um gut 31 Prozent auf 7,17 Milliarden US-Dollar, und auch der iPad-Absatz ging mit minus 13 Prozent deutlich zurück. Das Dienstleistungsgeschäft von Apple, einschließlich Apple Music und Fitness-Abos, erreichte mit einem Anstieg von 5,5 Prozent auf 20,9 Milliarden Dollar ein Rekordniveau. Apple meldete, dass die Zahl der Abonnements für seine verschiedenen Dienste kürzlich 975 Millionen erreichte - ein Anstieg von 40 Millionen innerhalb von drei Monaten.

Der Konzernumsatz von Apple ist im zweiten Quartal gesunken, was vor allem auf die rückläufigen Verkäufe von Mac-Computern und iPads zurückzuführen ist. Der Umsatz ging um 2,5 Prozent auf rund 95 Milliarden US-Dollar leicht zurück. Das Unternehmen stellte außerdem fest, dass der Umsatz bei gleichbleibenden Wechselkursen sogar leicht gestiegen wäre. Der Gewinn belief sich im abgelaufenen Quartal auf 24,16 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal lag der Gewinn bei 25,01 Milliarden US-Dollar.

Trotz der Herausforderungen auf dem PC- und Smartphone-Markt und ungünstiger Wechselkurse übertraf das Ergebnis die Erwartungen der Analysten. Die Aktien des Unternehmens stiegen im nachbörslichen Handel zeitweise um etwa zwei Prozent, das Unternehmen erhöhte seine Dividende auf 24 Cent und kündigte weitere Aktienrückkäufe in Höhe von 90 Milliarden US-Dollar an.


Relevante Themen