• IT-Karriere:
  • Services:

Apple: iPhone greift wegen Ultra-Wideband-Verboten auf Standort zu

Apples iPhone 11 Pro greift auf das ortsgebundene Tracking auch dann zu, wenn dies in den Optionen deaktiviert ist. Das liegt an Regularien zur Ultra-Wideband-Technik, die in dem Smartphone verbaut ist. Künftig soll iOS einen funktionierenden Tracking-Abschalter erhalten.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Apple zeigt das neue iPhone 11 Pro.
Apple zeigt das neue iPhone 11 Pro. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple hat zugegeben, dass das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max im Hintergrund auf die Standorterkennung zugriffen. Die Daten würden aber nicht an Apple oder Dritte weitergegeben, sondern verblieben im Gerät. Sie werden laut Apple genutzt, um die Ultra-Wideband-Funktion (UWB) im iPhone gegebenenfalls abzuschalten, wie Techcrunch berichtet.

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  2. SySS GmbH, Tübingen

Das liege an regulatorischen Gegebenheiten in einigen Ländern, die den Betrieb der Funktechnik an manchen Orten verbieten würden. Kommt das iPhone 11 Pro in so einen Bereich, erkennt es das durch seine Ortsbestimmung und deaktiviert das Ultrabreitbandmodul. Da die Ortsdaten das Gerät nicht verließen, sieht Apple darin kein Datenschutzproblem. Der Nutzer kann aktuell aber nicht erkennen, warum das Standorttracking aktiv ist, das angezeigte Symbol ist in allen Fällen gleich.

Dennoch will Apple in einer künftigen iOS-Version einen Tracking-Ausschalter einbinden. Wird dieser betätigt, wird vermutlich auch das Ultra-Wideband-Modul deaktiviert. Apple verwendet das Funkmodul für Airdrop zwischen iPhones mit gleicher Technik. Airdrop kann aber auch über WLAN in Verbindung mit Bluetooth verwendet werden.

Künftig könnten auch Tracker beispielsweise für den Schlüsselbund mit UWB ausgestattet werden. Für Augmented/Virtual Reality sowie Bezahlsysteme wie Apple Pay ist UWB ebenfalls interessant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,00€
  2. 37,49€
  3. (-29%) 9,99€
  4. (-15%) 25,49€

Gl3b 08. Dez 2019 / Themenstart

In Frankreich gehen die Menschen der Rentenreform wegen auf die Straße. Schmeiß doch...

violator 06. Dez 2019 / Themenstart

Wenn Apple das sagt, dann wirds natürlich stimmen.

herc 06. Dez 2019 / Themenstart

Ja klar .. Alles digitalisieren was nur irgendwo geht und das mit hyperkomplexen...

tomate.salat.inc 06. Dez 2019 / Themenstart

Also korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber imho braucht man sowas wie UWP eher...

katze_sonne 06. Dez 2019 / Themenstart

Vermutlich eher an bestimmten Orten wie Flughäfen, Militärgeländen, ...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Ninm Its OK - Test

Der It's OK von Ninm ist ein tragbarer Kassettenspieler mit eingebautem Bluetooth-Transmitter. Insgesamt ist das Gerät eine Enttäuschung, bessere Modelle gibt es auf dem Gebrauchtmarkt.

Ninm Its OK - Test Video aufrufen
Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

SpaceX: Der Weg in den Weltraum ist frei
SpaceX
Der Weg in den Weltraum ist frei

Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
  2. Raumfahrt SpaceX testet dunkleren Starlink-Satelliten
  3. SpaceX Starship platzt bei Tanktest

    •  /