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Apple: iPhone-Absatz bricht um über zehn Prozent ein

Apple kämpft mit sinkenden Einnahmen bei iPhones , iPads und Wearables . Bei Abodiensten und Macs konnte das Unternehmen zulegen.
/ Andreas Fischer
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Der iPhone-Absatz schwächelte zuletzt. (Bild: Apple)
Der iPhone-Absatz schwächelte zuletzt. Bild: Apple

Vor einem Jahr entwickelte sich das iPhone-Geschäft von Apple noch besser als der Smartphone-Markt insgesamt. Im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres des Anbieters brach der Verkauf von iPhones jedoch um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal ein.

Die Einnahmen mit dem Verkauf der Mobiltelefone gingen von 51,33 Milliarden US-Dollar auf 45,96 Milliarden US-Dollar zurück. Trotz der schlechten Verkaufszahlen erhöhte sich der Aktienkurs des Unternehmens nach Börsenschluss um mehr als 6 Prozent.

Erfolgreiche Abodienste

Verantwortlich dafür seien vermutlich gestiegene Einnahmen im Servicebereich sowie ein gigantischer Aktienrückkauf im Wert von 110 Milliarden US-Dollar, berichtet TechCrunch(öffnet im neuen Fenster) .

Zum Servicebereich zählen kostenpflichtige Abonnements wie iCloud, Apple TV+ sowie Apple Music. Hier stiegen die Einnahmen von Apple im Berichtszeitraum um 14 Prozent. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Luca Maestri, Chief Financial Officer (CFO) von Apple, dass er für die Zukunft von einer weiterhin zweistelligen Wachstumsrate im Servicebereich ausgehe.

Neuen Schub erhofft sich das Unternehmen zudem von der Vorstellung zweier neuer iPads, die für kommende Woche erwartet werden. Auch dieser Bereich schwächelte zuletzt mit einem von 6,67 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr auf 5,56 Milliarden US-Dollar im aktuellen Quartal gesunkenen Umsatz. Das ist ein Minus von 16,64 Prozent.

Insgesamt lag der Umsatz von Apple im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres bei 90,75 Milliarden US-Dollar, was zwar 4,31 Prozent niedriger ist als noch vor einem Jahr, aber immer noch leicht höher als die Erwartungen der Analysten. Diese gingen noch von einem Gesamtumsatz des Konzerns von 90,33 Milliarden US-Dollar aus.

Leichter Gewinnrückgang

Auch der Gewinn des Unternehmens sank um 2,15 Prozent auf 23,64 Milliarden US-Dollar. Ebenfalls negativ entwickelte sich der Bereich Wearables. Er ging im Berichtszeitraum um 9,7 Prozent auf 7,91 Milliarden US-Dollar zurück. Hier ist auch das Headset Vision Pro angesiedelt. Wie gut oder schlecht es sich entwickelt hat, wollte Apple nicht kommunizieren. Die Nachfrage nach dem Gerät soll bereits gesunken sein.

Leicht positiv entwickelte sich immerhin der Mac-Bereich. Er legte um 3,9 Prozent auf 7,45 Milliarden US-Dollar zu. Für den kommenden Juni werden nun Ankündigungen im KI-Bereich erwartet, in dem Apple zuletzt hinter die Konkurrenten Google und Microsoft zurückfiel. Außerdem dürfte im Herbst das neue iPhone 16 erscheinen.


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