Apple: iPhone 7 kostet in der Produktion 224,80 US-Dollar
Einer Analyse von IHS Markit(öffnet im neuen Fenster) zufolge kostet das iPhone 7 in der kleinesten Speicherkonfiguration mit 32 GByte Flash-Speicher in der Produktion 224,80 US-Dollar. Umgerechnet sind das momentan knapp über 200 Euro. Die Kosten gliedern sich den Analysten zufolge in 219,80 US-Dollar Kosten für das Material und fünf US-Dollar Kosten für den Zusammenbau und den Produkttest auf.
Bildschirm ist am teuersten
Die teuerste Komponente ist der Aufstellung zufolge(öffnet im neuen Fenster) das Display mit einem Wert von 43 US-Dollar. Danach kommen die Kosten für das Funkmodul, die bei 33,90 US-Dollar liegen. Der Akku ist mit 2,50 US-Dollar mit am günstigsten. Das Netzteil, Aufladekabel, der Lightning-Klinke-Adapter und die neuen Lightning-Kopfhörer kosten zusammen 11,80 US-Dollar.
Der neue A10-Fusion-Prozessor hat reine Materialkosten von 26,90 US-Dollar. Für das Gehäuse samt Abschirmung und anderer Komponenten werden 18, 20 US-Dollar berechnet, der Speicher kostet 16,40 US-Dollar.
Insgesamt sind die Materialkosten für das iPhone 7 damit 36,89 US-Dollar höher als die für das iPhone 6s. Für das iPhone 7 Plus hat IHS Markit noch keine Kostenanalyse erstellt. Die Kosten befinden sich den Analysten zufolge auf einem ähnlichen Level wie bei Samsungs aktuellen Topgeräten.
Materialkosten bilden nicht alle Kosten ab
Das iPhone 7 mit 32 GByte Speicher kostet in Deutschland 760 Euro. Ein Gewinn von 560 Euro lässt sich aber natürlich daraus nicht ableiten: Zum einen sind in den Materialkosten nicht die Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung beinhaltet, die über die Verkäufe des iPhone 7 mitgetragen werden. Außerdem nicht berücksichtigt sind Kosten für Marketing, Logistik und Personal.
- Anzeige Hier geht es zum iPhone 17 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


