Apple: iPhone 6 teuer zu reparieren
In den USA hat Apple die Reparaturpreise für das iPhone 6 und 6 Plus veröffentlicht. Sollte eins dieser Smartphones nicht im Rahmen der Gerätegarantie repariert werden, wird das ein teures Unterfangen. Der Pauschalpreis(öffnet im neuen Fenster) liegt bei rund 300 beziehungsweise 330 US-Dollar zuzüglich Versand und lokaler Steuern. Bei den vorausgegangenen iPhone-Modellen lag der pauschale Reparaturbetrag noch bei 270 US-Dollar. Beim iPhone 4 betrug der Preis nur 150 US-Dollar und das iPhone 4S wurde für 200 US-Dollar wieder instand gesetzt.

Die Pauschalpreise gelten allerdings nicht bei Displaydefekten und für den Akkuaustausch. Ist das Display des iPhone 6 kaputt, muss der Besitzer rund 110 US-Dollar zahlen. Hier ist der Preis sogar ein wenig gesunken: Ein kaputtes Display(öffnet im neuen Fenster) beim iPhone 5S kostet 130 US-Dollar. So viel ist jetzt für das deutlich größere iPhone 6 Plus fällig.
Der Akkutausch(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 80 US-Dollar. Womöglich ist für Kunden, denen in der Vergangenheit schon häufiger das iPhone kaputtgegangen ist, der Abschluss von Apple Care Plus(öffnet im neuen Fenster) sinnvoll. Diese Käuferversicherung verlängert die Garantiezeit und deckelt die Kosten von zwei Defektfällen auf 80 US-Dollar beziehungsweise rund 70 Euro. Der Preis liegt in Deutschland bei 100 Euro pro iPhone.
Eine aktualisierte deutsche Preisliste(öffnet im neuen Fenster) für die Reparaturen des iPhone 6 und 6 Plus liegt mittlerweile auch vor. Bei den genannten Pauschalpreisen soll es sich jedoch um den Maximalpreis handeln, der nicht zwangsläufig erreicht werden muss.
Nach Einschätzung der Profibastler von iFixit ist die 6er-Serie der iPhones leichter zu reparieren als der Vorgänger. Das liegt vor allem an den besser verlegten Kabeln und der modularen Bauweise, die jedoch aufgrund ihres hohen Integrationsgrades auch das Problem mit sich bringt, dass im Reparaturfall Bauteile mitausgetauscht werden müssen, die nicht defekt sind.