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Apple: iPhone 18 Pro mit dynamischer Blende und A20-Pro-Chip

Apple stellt sein neues Vorzeigemodell vor: variable Blende, 2-Nanometer-Chip und deutlich mehr Akkulaufzeit. Die Vorbestellungen starten am 12. September.
/ Andreas Donath
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iPhone 18 Pro (Bild: Apple)
iPhone 18 Pro Bild: Apple

Apple hat auf seinem Event am Mittwoch die neuen Top-Modelle iPhone 18 Pro(öffnet im neuen Fenster) und iPhone 18 Pro Max(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Die Vorbestellungen beginnen am 12. September, der allgemeine Verkaufsstart folgt am 18. September.

Das iPhone 18 Pro startet bei 1.449 Euro für das Modell mit 256 GByte: Das ist ein Preisanstieg gegenüber dem iPhone 17 Pro. Das größere 18 Pro Max beginnt bei 1.599 Euro, ebenfalls mit 256 GByte Speicher.

Beide Modelle sind in Tiefschwarz, Silber, einem von Apple Glacier genannten Farbton sowie Burgunderrot erhältlich, jeweils mit farblich abgestimmtem Glasrücken. Die Reihe ist die erste, die unter John Ternus als CEO präsentiert wurde: Er hatte Tim Cook am 1. September abgelöst, während Cook als Executive Chairman in den Verwaltungsrat wechselte.

Kamera: die größte Überholung seit Jahren

Im Mittelpunkt der Ankündigung steht das, was Apple als größtes Kamera-Upgrade seit Jahren bezeichnet. Das iPhone 18 Pro verfügt über eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende, deren sechs Lamellen laut Apple dünner sind als ein menschliches Haar.

Bei schwachem Licht öffnet sich die Blende weiter und lässt mehr Licht einfallen: Der Nachtmodus soll dadurch besser arbeiten und schönere Ergebnisse liefern. Bei Videos ist nun auch 4K-Zeitraffer in Dolby-Vision HDR möglich.

Hinzu kommen sogenannte Pro Controls, mit denen sich Einstellungen wie die Verschlusszeit bei Fotos und Videos manuell steuern lassen. Die fotografischen Stile erhalten Regler für Textur und Filmkorn. Außerdem unterstützen die Geräte Googles SynthID-Protokoll zur Inhaltsauthentifizierung sowie einen neuen Standard namens Apple Reference Image.

A20-Pro-Chip und großer Akku

Der neue A20-Pro-Prozessor basiert laut Apple auf einer völlig neuen Architektur im 2-Nanometer-Verfahren, ähnlich dem M6-Chip. Er verfügt über eine Sechs-Kern-CPU mit zwei Superkernen und vier Effizienzkernen.

Die GPU kommt mit sieben Kernen und soll laut Sribalan Santhanam, Vice President der Silicon-Engineering-Gruppe, rund 40 Prozent mehr Leistung liefern. Hinzu kommt eine zweite Neural-Engine. Insgesamt stehen nun 32 NPU-Kerne bereit. Apple positioniert die Geräte damit klar für Apple Intelligence und die neuen Siri-KI-Funktionen.

Auch das Wärmemanagement wurde verbessert: Die Dampfkammer der nächsten Generation bietet die dreifache Oberfläche des iPhone 17 Pro und soll Hitze unter Last besser ableiten. Beim A20 Pro setzt Apple mit Wafer-level Multi-Chip Modules (WMCM) auf ein neues Packaging-Verfahren, bei dem der RAM neben statt auf dem Chip verbaut wird. Das verbessert die Wärmeabgabe.

Beim Akku legt Apple ebenfalls nach. Rich Dinh, Vice President of Hardware Engineering, zufolge hält das iPhone 18 Pro einen ganzen Tag durch und damit vergleichbar mit dem iPhone 17 Pro Max des Vorjahres. Die Videowiedergabe ist mit 36 Stunden angegeben, beim Pro Max sogar mit 45 Stunden. Zudem sollen 15 Minuten kabelgebundenes Laden etwa sechs Stunden Videowiedergabe ermöglichen.

Dynamic Island und Ausblick

Die Dynamic Island wurde verkleinert und kann jetzt bis zu drei Live-Aktivitäten gleichzeitig anzeigen. Das ist eine kleine, aber im Alltag nützliche Änderung.

Die neuen Modelle bauen auf dem großen Redesign des iPhone 17 Pro aus dem Jahr 2025 auf: Damals ersetzte Apple Titan durch Aluminium, führte die Dampfkammer ein und präsentierte das durchgehende Kameramodul, das Apple als Plateau bezeichnet. Ebenfalls übernommen wird vermutlich die 18-Megapixel-Center-Stage-Frontkamera, die Weitwinkel-Selfies auch im Hochformat ermöglicht.


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