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Apple: iPhone 15 Pro kommt mit 3-nm-SoC und ohne Schiebeschalter

Das neue iPhone 15 Pro kommt mit schnellem 3-nm-SoC, neuem Kamerasystem mit Fünffachtele beim Pro-Modell und 3D-Videoaufnahme.
/ Tobias Költzsch
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Das iPhone 15 Pro aus Titan (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
Das iPhone 15 Pro aus Titan Bild: Apple/Screenshot: Golem.de

Apple hat das iPhone 15 Pro und Pro Max vorgestellt. Wie in den vergangenen Jahren verbaut Apple in den Pro-Modellen seine neu entwickelte Hardware, bessere iPhones gibt es am Markt nicht.

Im iPhone 15 Pro(öffnet im neuen Fenster) steckt Apples neues A17-Pro-SoC, der im 3-nm-Verfahren gefertigt wird - Apple verzichtet auf den Bionic-Zusatz der letzten Jahre. Der Chip verwendet 19 Milliarden Transistoren und hat eine 6-Kern-CPU, die zwei Leistungskerne und vier Effizienzkerne hat. Die CPU soll um zehn Prozent schneller sein als die des A16 Bionic, der im iPhone 14 Pro und im neuen iPhone 15 zum Einsatz kommt.

Die GPU hat sechs Kerne und soll eine um 20 Prozent bessere Spitzenleistung bringen als die des A16 Bionic. Der A17 Pro hat eine Neural Engine mit 16 Kernen, einen AV1-Decoder und einen neuen USB-Controller, der USB 3.0 unterstützt. Wie das iPhone 15 kommt auch das Pro-Modell mit einem USB-C-Anschluss. Dieser erlaubt es, Fotos direkt nach der Aufnahme an einen Mac zu übertragen.

Neues Kamerasystem mit Periskoptele beim Pro-Max-Modell

Die Dreifachkamera auf der Rückseite hat eine 48-Megapixel-Hauptkamera, deren Sensor neu sein soll. Die Standardauflösung liegt bei 24 Megapixeln. Dank der hohen Auflösung können Nutzer zwischen den drei Brennweiten 24, 28 und 36 mm wechseln; die letzteren werden durch digitale Vergrößerung erzeugt. Eine der drei Brennweiten kann als Standard gewählt werden. Neben RAW-Aufnahmen können Nutzer auch im HEIF-Format aufnehmen, erstmals bei voller Auflösung.

Die Superweitwinkelkamera bietet die halbe Brennweite der Hauptkamera. Beim iPhone 15 Pro wird wie beim Vorgänger ein Dreifachtele verbaut, beim iPhone 15 Pro Max ist es ein neues Fünffachtele in Periskopbauweise. Die Telekamera und die Hauptkamera haben einen optischen Bildstabilisator. Bei den Videos sind nun Prores-Aufnahmen in 4K mit bis zu 60 fps möglich.

Mit dem iPhone 15 Pro lassen sich auch 3D-Videos aufnehmen. Dafür wird das Bild der Hauptkamera und das der Superweitwinkelkamera kombiniert. Die Stereovideos lassen sich offenbar nur auf dem Vision Pro anschauen, Apples noch nicht veröffentlichtes VR-Headset.

Apple zeigt iPhone 15 Pro (Herstellervideo)
Apple zeigt iPhone 15 Pro (Herstellervideo) (20:15)

Die beiden neuen iPhone-Pro-Modelle verfügen über Satellitenkommunikation und Ultrabreitbandchips (UWB). Die beiden neuen iPhones sind die ersten, die für das Gehäuse Titan als Material verwenden. Der Schiebeschalter, mit dem iPhones bislang stumm geschaltet werden konnten, wird durch einen Button ersetzt. Standardmäßig erfüllt dieser die gleiche Funktion wie der bisherige Schiebeschalter, kann aber auch für andere Dinge verwendet werden - etwa die Taschenlampe oder den Start einer Sprachaufnahme.

Das iPhone 15 Pro kostet ab 1.200 Euro mit 128 GByte Speicher. Das iPhone 15 Pro Max kostet ab 1.450 Euro mit 256 GByte Speicher. Die Smartphones sind ab dem 15. September 2023 bestellbar, am 22. September 2023 sollen sie erhältlich sein.


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