Apple: iPhone 14 Pro ersetzt Notch durch Dynamic Island
Apple hat das neue iPhone 14 Pro und Pro Max vorgestellt. Ersteres hat ein 6,1-Zoll-Display, das iPhone 14 Pro Max kommt mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm. Die maximale HDR-Helligkeit der XDR-Pro-Displays soll bei 1.600 cd/m² liegen, unter Sonnenlicht sogar bei 2.000 cd/m². Auffällig ist die fehlende Notch: Die Frontkamera und die Face-Unlock-Technik hat Apple dort in einer kleineren Öffnung im Display verbaut. Der Annäherungssensor ist hinter dem Glas verbaut.
Den Bereich mit den Kameras nennt Apple Dynamic Island. Benachrichtigungen verwenden das Loch im Display als Ausgangspunkt für Benachrichtigungsanimationen. Bei Musik-Apps wird das Album-Cover neben dem Loch angezeigt, dank des schwarzen Hintergrunds wirkt die Fläche aber nicht wie ein Kameraloch. Auch andere Apps greifen auf den Platz zu, etwa der Timer oder Ridesharing-Apps. Tippen Nutzer auf die Benachrichtigung, wird sie vergrößert.
Die neuen Pro-Modelle haben endlich ein Always-On-Display. Die Wallpaper-Bilder werden dabei gedimmt, die Farben sollen erhalten bleiben. Die Bildrate kann auf bis zu 1 Hz abgesenkt werden.
Neue A16 Bionic
In den Pro-Modellen verwendet Apple das neue SoC A16 Bionic. Der Chip wird in einem 4-nm-Prozess gefertigt und soll um 40 Prozent schneller als der beste Chip der Konkurrenz sein. Der Chip hat zwei High-Performance-Cores und vier Efficiency-Cores. Die GPU hat fünf Kerne, zudem gibt es einen neuen Bildprozessor.
Beide Pro-Modelle haben drei Kameras auf der Rückseite, die Hauptkamera hat jetzt 48 Megapixel. Die Kamera verwendet vierfaches Pixelbinning für bessere Lichtausbeute, Standardbilder werden mit 12 Megapixeln gemacht. Der Sensor soll doppelt so lichtempfindlich sein wie der des iPhone 13. Es können auch Fotos mit voller Auflösung gemacht werden.

Die neue Hauptkamera soll qualitativ gute Aufnahmen mit zweifacher Vergrößerung bieten. Zusätzlich gibt es wieder ein Teleobjektiv mit 12 Megapixeln und dreifacher Vergrößerung. Pro-Raw-Aufnahmen können dank des neuen Sensors mit 48 Megapixeln geschossen werden.
Die neue Superweitwinkelkamera hat wieder 12 Megapixel, soll aber schärfer und lichtempfindlicher sein. Der Blitz soll seine Lichtintensität dem Zoomlevel anpassen. Die neue Photonic Engine soll die Lichtempfindlichkeit grundsätzlich verbessern. Auch die Pro-Modelle haben den neuen Action-Mode für Videos. Der Cinematic-Mode ermöglicht jetzt Aufnahmen in 4K mit 30 fps.
Der Akku des iPhone 14 Pro soll einen Tag lang durchhalten. Angaben zum Max-Modell macht Apple in der Präsentation nicht. Das iPhone 14 Pro startet ab einem Preis von 1.300 Euro, das Pro Max kostet ab 1.450 Euro. Bestellt werden kann es ab dem 9. September 2022, erhältlich ist es ab dem 16. September.
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