• IT-Karriere:
  • Services:

Apple: iPhone 11 Pro greift im Hintergrund auf Standort zu

Das iPhone 11 Pro erlaubt es Nutzern, für jede App und jeden Systemdienst explizit die Standortlokalisierung zu deaktivieren. Ganz ausschalten lässt sich diese aber nicht: Apple zufolge gibt es Dienste, die immer Zugriff auf den Standort haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Tim Cook bei der Präsentation der neuen iPhones.
Tim Cook bei der Präsentation der neuen iPhones. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Bei Apples iPhone 11 Pro können Nutzer nicht für alle Systemdienste die Standortlokalisierung abschalten, obwohl alle verfügbaren Optionen in den Systemeinstellungen entsprechend abgewählt wurden. Das hat der Journalist Brian Krebs herausgefunden.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg
  2. Bundeskriminalamt, Meckenheim

Krebs hat auf einem neuen iPhone 11 Pro nicht nur die Standortfreigabe für alle Apps deaktiviert, sondern auch für alle Systemanwendungen. Dennoch zeigte ihm das Smartphone in der Statusleiste an, dass der Standort erfasst wird. Krebs zufolge dürfte das auch bei den anderen iPhone-11-Modellen so sein, bei einem iPhone 8 mit der jüngsten iOS-Version 13.2.3 hingegen trat das Problem bei Krebs nicht auf.

Apple bestätigt, dass Standortfreigabe nicht komplett abgeschaltet werden kann

Krebs hat Apple auf seine Entdeckung aufmerksam gemacht. Der Hersteller erklärte, dass es einige Systemprozesse gibt, bei denen Nutzer die Standortfreigabe nicht deaktivieren können. Um welche Prozesse es sich handelt, erwähnt Apple nicht.

Zu den deaktivierbaren Systemprozessen gehören unter anderem die Find-my-Phone-Funktion und die Notfallbenachrichtigungsfunktion. Auch Krebs konnte nicht herausfinden, welche Prozesse im Hintergrund auf den Standort zugreifen. In einem kleinen Video demonstriert der Journalist seinen Fund.

Apple legt seit einiger Zeit verstärkten Wert auf die Sicherheitsoptionen bei seinen Smartphones. Unter iOS 13 lassen sich Zugriffsrechte ähnlich wie bei Android detailliert für einzelne Apps und Prozesse auswählen. Umso erstaunlicher ist es, dass Apple einige Prozesse von dieser Möglichkeit ausnimmt und die Nutzer darüber nicht in Kenntnis setzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 20,49€
  3. (-66%) 16,99€

Lachser 12. Dez 2019 / Themenstart

Das wünsche ich mir für Android! Dass ich Find My Device von Google auch nutzen kann (z...

HabeHandy 05. Dez 2019 / Themenstart

Apple hat die Info 2018 per Pressemitteilung bekanntgegeben. Die Mobilfunkanbieter sind...

sunrunner 05. Dez 2019 / Themenstart

Naja... "aus" war der standort halt nicht. Er hat nur die Freigaben für alle APPS...

Rulf 04. Dez 2019 / Themenstart

dann hätte apple gesagt daß es ein bug istund auch kein geheimnis um die...

Gallantus 04. Dez 2019 / Themenstart

Zweifaktor wird nicht gebraucht um auf iPhone suchen zuzugreifen. Stell dir vor dein...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
    Apple-Betriebssysteme
    Ein Upgrade mit Schmerzen

    Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
    Ein Bericht von Jan Rähm

    1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
    2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
    3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

    Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
    Arbeitsklima
    Schlangengrube Razer

    Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
    Ein Bericht von Peter Steinlechner

    1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
    2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
    3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

      •  /