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Apple: iPad Mini 7 mit einfacherem A17-Pro-Chip

Das iPad Mini 7 von Apple wird mit einer modifizierte Version des A17-Pro-SoC aus dem letzten Jahr ausgeliefert. Dieses hat weniger Kerne.
/ Michael Linden
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iPad Mini 2024 (Bild: Apple)
iPad Mini 2024 Bild: Apple

Laut den offiziellen Spezifikationen von Apple(öffnet im neuen Fenster) unterscheidet sich der A17-Pro-Chip des iPad Mini 7 in einem wesentlichen Aspekt von seinem Vorgänger: der Grafikprozessoreinheit (GPU).

Während der A17 Pro eigentlich mit einer 6-Kern-GPU ausgestattet war, verfügt die Version im neuen iPad Mini 7 nur über eine 5-Kern-GPU. Diese Reduzierung der Grafikkerne deutet darauf hin, dass Apple möglicherweise eine Chip-Binning-Strategie anwendet, um Kosten und Produktionseffizienz zu optimieren.

Chip-Binning ist eine gängige Praxis in der Halbleiterindustrie, bei der Prozessoren, die nicht die vollen Leistungskriterien erfüllen, für weniger anspruchsvolle Anwendungen genutzt werden. In diesem Fall scheine Apple A17-Pro-Chips, die die Qualitätskontrolle möglicherweise nicht bestanden haben, im iPad Mini einzubauen, schreibt WCCFTech(öffnet im neuen Fenster).

Die Entscheidung von Apple, einen modifizierten A17 Pro anstelle des neuen A18-Pro-Chips zu verwenden, könnte auf Kostenerwägungen zurückzuführen sein.

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Auswirkungen auf die Leistung und Kostenüberlegungen

Die Auswirkungen dieses modifizierten Chips auf die Leistung des iPad Mini 7 sind noch nicht bekannt. Während die CPU- und Neural-Engine-Spezifikationen gegenüber dem normalen A17 Pro unverändert bleiben, könnte sich die Reduzierung der GPU-Kerne auf grafikintensive Aufgaben auswirken. Ob das spürbar ist, bleibt vorerst unklar.

Es ist nicht das erste Mal, dass Apple eine solche Strategie anwendet. Das vorherige iPad Mini 6 verfügte ebenfalls über eine modifizierte Version des SoC, den A15 Bionic. In diesem Fall zeigten Benchmarks, dass der A15 Bionic im iPad Mini 6 im Vergleich zum gleichen Chip in iPhone-Modellen mit niedrigeren Taktraten arbeitete.


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