Apple: iPad Mini 7 mit einfacherem A17-Pro-Chip

Laut den offiziellen Spezifikationen von Apple(öffnet im neuen Fenster) unterscheidet sich der A17-Pro-Chip des iPad Mini 7 in einem wesentlichen Aspekt von seinem Vorgänger: der Grafikprozessoreinheit (GPU).
Während der A17 Pro eigentlich mit einer 6-Kern-GPU ausgestattet war, verfügt die Version im neuen iPad Mini 7 nur über eine 5-Kern-GPU. Diese Reduzierung der Grafikkerne deutet darauf hin, dass Apple möglicherweise eine Chip-Binning-Strategie anwendet, um Kosten und Produktionseffizienz zu optimieren.
Chip-Binning ist eine gängige Praxis in der Halbleiterindustrie, bei der Prozessoren, die nicht die vollen Leistungskriterien erfüllen, für weniger anspruchsvolle Anwendungen genutzt werden. In diesem Fall scheine Apple A17-Pro-Chips, die die Qualitätskontrolle möglicherweise nicht bestanden haben, im iPad Mini einzubauen, schreibt WCCFTech(öffnet im neuen Fenster) .
Die Entscheidung von Apple, einen modifizierten A17 Pro anstelle des neuen A18-Pro-Chips zu verwenden, könnte auf Kostenerwägungen zurückzuführen sein.
Auswirkungen auf die Leistung und Kostenüberlegungen
Die Auswirkungen dieses modifizierten Chips auf die Leistung des iPad Mini 7 sind noch nicht bekannt. Während die CPU- und Neural-Engine-Spezifikationen gegenüber dem normalen A17 Pro unverändert bleiben, könnte sich die Reduzierung der GPU-Kerne auf grafikintensive Aufgaben auswirken. Ob das spürbar ist, bleibt vorerst unklar.
Es ist nicht das erste Mal, dass Apple eine solche Strategie anwendet. Das vorherige iPad Mini 6 verfügte ebenfalls über eine modifizierte Version des SoC, den A15 Bionic. In diesem Fall zeigten Benchmarks, dass der A15 Bionic im iPad Mini 6 im Vergleich zum gleichen Chip in iPhone-Modellen mit niedrigeren Taktraten arbeitete.



