Apple iPad Air: A14 Bionic ist der erste 5-nm-Chip

Drastisch schnellere CPU- und GPU-Kerne treffen bei Apples iPad-SoC auf verbesserte AI-Beschleuniger.

Artikel veröffentlicht am ,
A14 Bionic
A14 Bionic (Bild: Apple)

Im neuen iPad Air steckt mit dem A14 Bionic das weltweit erste System-on-a-Chip, das in einem modernen 5-nm-Verfahren hergestellt wird. Für den A13 Bionic setzte Apple noch auf 7 nm, genauer N7P (DUV). Der Auftragsfertiger dürfte weiterhin exklusiv TSMC mit dem N5-Verfahren sein, wie schon seit dem A9 von 2015.

Stellenmarkt
  1. Entwickler MS Dynamics Business Central (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. IT-Systemmanager (w/m/d)
    Dataport, Altenholz
Detailsuche

Der A14 weist 11,8 Milliarden Transistoren bei 88 mm² und damit rund 38 Prozent mehr auf als der A13 mit 8,5 Milliarden Transistoren bei 98 mm². Wie gehabt gibt es sechs CPU-Kerne, die sich in zwei schnelle (Firestorm) und vier effiziente (Icestorm) aufteilen. Apple spricht von 40 Prozent mehr Prozessorleistung, bezieht sich aber auf den A12 Bionic statt auf den A13, da Letzterer in keinem iPad Air verwendet wurde. Der A13 soll 20 Prozent schneller als der A12 sein, bei gleicher Metrik wäre der A14 also 17 Prozent flotter als der A13.

Für die Quadcore-Grafikeinheit gibt Apple ein Performance-Plus von 30 Prozent an, wobei auch hier der A14 und der A12 verglichen werden. Da schon der A13 einen Zuwachs von 20 Prozent aufwies, wäre der A14 nur rund 8 Prozent leistungssfähiger. Mit im SoC steckt zudem eine auf 16 Kerne verdoppelte Neural-Engine, die 11 Teraops erreichen soll - der A12 schaffte offiziell 5 Teraops, beim A13 nannte Apple keine Werte.

  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
  • Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)
Präsentation zum A14 Bionic (Bild: Apple)

Ebenfalls aktualisiert wurden die an die CPU-Kerne gekoppelten Machine Learning Accelerators: Diese Beschleuniger sind für Matrix-Multiplikationen gedacht und werden aufgrund des A14 erstmals in einem iPad Air verwendet. Apple spricht daher von einer verzehnfachten Geschwindigkeit verglichen mit dem A12, da dieser maschinelles Lernen nicht per dedizierten Beschleunigern ausführen kann. Weitere Verbesserungen betreffen den Bildprozessor (Image Signal Prozessor) für Fotos sowie Videos und die Sicherheitsenklave im SoC für Touch-ID.

Nachtrag vom 28. Oktober 2020, 12:00 Uhr

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10.11.2022, Virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut IC-Masters misst der A14 rund 88 mm².

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /