Apple: iOS-Entwickler dürfen über alternative Zahlungen informieren

Apple hat eine Sammelklage abgewendet: Neben der Informationsmöglichkeit zu alternativen Bezahlmethoden beinhaltet die Einigung auch die Zahlung von 100 Millionen US-Dollar.

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Apple einigt sich außergerichtich mit Entwicklern.
Apple einigt sich außergerichtich mit Entwicklern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Entwickler für iOS und iPad OS dürften künftig Nutzer ihrer App per E-Mail darüber informieren, wie diese kostenpflichtige Inhalte auch außerhalb von Apples Ökosystem bezahlen können. Dabei ist es den Entwicklern erlaubt, auf Informationen zurückzugreifen, die sie in der App über die Nutzer erfahren haben.

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Bis Juni 2021 durften Programmierer ihre Kunden überhaupt nicht auf alternative Zahlungsmöglichkeiten hinweisen. Seit Juni war zumindest die Kontaktaufnahme gestattet - allerdings ohne die Möglichkeit, dabei im Rahmen der App-Nutzung erhaltene Daten zu verwenden. Diese Beschränkung ist nun gefallen, wie The Verge berichtet.

Hintergrund ist ein Gerichtsverfahren, in dem App-Entwickler Apple verklagt haben. Sie wollten die Restriktion von Apple umgehen, Zahlungen ausschließlich über die App abzuwickeln. Dabei fällt eine Provision an, die zwischen 15 und 30 Prozent beträgt. Zahlungen außerhalb des Apple-Kosmos sind provisionsfrei. Apple hatte die Kontaktaufnahme zu App-Nutzern zunächst untersagt.

Entwickler bekommen insgesamt 100 Millionen US-Dollar

Die Einigung beinhaltet auch eine Zahlung Apples an Entwickler von insgesamt 100 Millionen US-Dollar. Die individuell an einzelne berechtigte Entwickler ausgezahlten Summen sollen zwischen 250 und 30.000 US-Dollar betragen.

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In einer Pressemitteilung erwähnt Apple zwar das Gerichtsverfahren, stellt die Einigung aber mehr oder weniger als generöse Maßnahme dar, auf die sich beide Seiten in freundlichen Gesprächen geeinigt hätten. Zu den weiteren Zugeständnissen gehören die Beibehaltung der Praxis, dass Entwickler mit einem Umsatz von unter 1 Million US-Dollar nur 15 statt 30 Prozent Provision im App Store zahlen.

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Außerdem wird Apple einen Transparentbericht zum App Store veröffentlichen. Das derzeitige Suchsystem im App Store soll für mindestens drei Jahre erhalten bleiben. Entwickler können zudem weiterhin gegen die Ablehnung einer App Einspruch erheben; Apple hat zugestimmt, eine Webseite zu erstellen, die den Bewertungsprozess von Apps erläutert. Die Einigung muss noch von einem Richter bestätigt werden.

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