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Ein neues Kontrollzentrum erleichtert die Arbeit mit iOS.
Ein neues Kontrollzentrum erleichtert die Arbeit mit iOS. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple nimmt weg und baut um

Seit dem sogenannten Antennagate von Apple ist vor allem eines bekannt: Den Balken zur Signalanzeige ist grundsätzlich nicht zu trauen. Sie sind nicht standardisiert und dementsprechend schummeln praktisch alle Hersteller, um einen guten Empfang zu suggerieren. Doch iOS bot etwas, was bei den meisten Android-Telefonen nur in den Einstellungen zu finden ist: eine Anzeige der Signalqualität in Dezibel direkt in der Ecke links oben. Bei iPhones ließ sich diese dank des Field Test Mode dauerhaft einblenden (*3001#12345#*), was wir tun, seit wir ihn vor Jahren entdeckt haben.

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Damit ist jetzt leider Schluss. Mit dem Update auf iOS 11 verschwindet die Anzeige und es wird auf ein neues, leicht vergrößertes Balkendesign umgeschaltet. Die Auswirkungen für Anwender, die sich mit der Materie auskennen, sind drastisch: Sie fühlen sich durch eine viel zu positive Balkenanzeige angelogen und bekommen mitunter trotzdem keine Daten. Gerade beim Zellenroaming zwischen 4G und 3G, wenn Anwender also gerade noch auf den LTE-Antennen gehalten werden, ist nicht mehr sichtbar, warum keine Daten kommen. Wir haben angeblich eine Signalqualität von 25 bis 50 Prozent, obwohl wir realistisch deutlich unter -120 db wären, was eher null Balken entsprechen würde.

Für uns ist das ein unnötiges Ärgernis, denn man gewöhnt sich sehr schnell an die Dezibel-Anzeige und handelt dementsprechend - oder ist immerhin nicht unnötig frustriert. Der Field Test Mode ist übrigens weiter noch im System vorhanden, allerdings ohne Anpassung an das Betriebssystem.

Airplay-Ärger

Umgebaut wurde auch Airplay: Airplay 2 konnten wir aber noch nicht testen. Dafür fehlt die Hardware noch. Leider hatten wir einige Schwierigkeiten beim Übertragen der Daten mit Airplay 1. Die South-Park-Streaming-App brach öfter mal ab, beim Senden an ein tvOS-Gerät. Einmal gab es auch einen Absturz von South Park. Auch die Youtube-App muckte herum, wenn wir den Ton in Richtung eines Yamaha RX-820 schickten.

  • Runde Tasten beim Taschenrechner (Screenshot: Golem.de)
  • Große Überschriften dominieren iOS 11. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Update-Bildschirm braucht sogar noch mehr Platz. Die Speicheranzeige fiel dem zum Opfer. (Screenshot: Golem.de)
  • Apple informiert Nutzer sehr aktiv über Neuerungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Zum Glück verschwinden die Überschriften beim Scrollen.(Screenshot: Golem.de)
  • Der Dateimanager ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... bietet schnellen Zugriff auf die iCloud-Daten. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Hintergrundsychronisation gibt es aber nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Listenansicht ist übersichtlicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neue Speicherverwaltung ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... mit Empfehlungen und Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser iPhone SE im Quermodus. Airplay ist übersichtlicher geworden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Youtube-Interface ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... ist der Aufruf des Kontrolzentrums etwas schwierig. (Screenshot: Golem.de)
  • Das iPhone SE hat nicht genug Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Also wird gegebenfalls gescrollt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier spielen wir gerade aktiv Musik ab. Die Steuerung ist aber inaktiv. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Airplay-Menü ist aber alles in Ordnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für die Musik-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Kontrollzentrum ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... lässt sich umfangreich bearbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Extras sind nützlich für den Alltag. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine gelungene Farbauswahl ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... erhöht die Übersichtlichkeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Bildschirm zum Entsperren per Touch ID (Screenshot: Golem.de)
  • Das iPhone erinnert uns ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... an eine Reise im vergangenen Jahr ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und produziert automatisiert ein passendes Video. (Screenshot: Golem.de)
  • Früh Aufstehen liegt uns nicht, da hilft auch der buntere Wecker nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch das iPhone bekommt einen Notfallmodus. (Screenshot: Golem.de)
  • Ausgegraute Musik ist nicht abspielbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die TV App ist hierzulande noch nicht wichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Design erinnnert an den App Store. (Screenshot: Golem.de)
  • Dieser ist auch deutlich bunter geworden, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... braucht aber Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Einstellungen sind prominenter. (Screenshot: Golem.de)
  • Oben fehlt ein wenig Luft im neuen Telefon-Design. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Benachrichtungen sind ebenfalls etwas verändert worden. (Screenshot: Golem.de)
  • Alanis Morissette versteht Siri, doch die Aussprache ist weiter sehr deutsch. Allgemein wurde die Aussprache verbessert. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem iPad Air: das Dock in der Youtube-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wisch nach oben zeigt die zuletzt geöffneten Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch im Hochkantmodus gibt es im Dock viel Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir öffnen im Browser ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... erst das Dock ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und schieben dann Apple Maps ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... in die Ecke. Auf dem iPad Air dauert das. Wir haben Zeit für Screenshots. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over ist auf einem alten iPad nur mit Einschränkungen nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over auf der anderen Seite (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tastatur erleichtert die Arbeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Sonderzeichen gibt es mit einem Wisch nach unten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das gilt auch für die zweite Sonderzeichen-Ebene. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over auf dem iPad Pro: Beide Apps sind zugleich nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Zudem funktioniert hier der Splitscreen, wie auch schon in alten iOS-Versionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung geht flott von der Hand. (Screenshot: Golem.de)
Hier spielen wir gerade aktiv Musik ab. Die Steuerung ist aber inaktiv. (Screenshot: Golem.de)

Betroffen ist auch die Musik-App von Apple selbst. Zwar klappt das Senden von Musik an den A/V-Receiver, doch dieser zeigt keine Titel mehr im Display an. Die Steuerung auf dem Sperrbildschirm versagte zudem komplett, obwohl wir weiter Musik hörten. Die auf dem Sperrbildschirm vorhandenen Airplay-Einstellungen funktionierten hingegen, wir hätten also das Ausgabesystem wechseln können. Das Gleiche gilt für den Airplay-Bereich des Kontrollzentrums. Wo der Fehler liegt, ist schwer zu sagen, denn die Musik-App selbst funktionierte zu dem Zeitraum ohne Probleme und wir konnten Musikstücke überspringen - aber nur dort.

Hammer Time

Die Musik-App nervt uns leider immer noch, seitdem sie mehrfach umgebaut wurde. Die Verstecken-Option für Cloud-Musik ist mit iOS 11 nicht wiedergekommen. Apple will offenbar mehr Anwender dazu bringen, die Cloud-Fähigkeit seiner Musikdienste zu nutzen. Wer einen volumenbasierten Vertrag hat, der sollte der App lieber die Mobilfunkunterstützung entziehen. Dann wird nicht verfügbare Musik zwar sinnloserweise weiterhin angezeigt, allerdings ist diese ausgegraut.

Das hat Auswirkungen auf die Bedienung. Fehlt etwa, aus welchem Grund auch immer, ein Musikstück in einer Playlist, lässt sich dieses zwar vorwärts überspringen, das macht iOS automatisch, doch rückwärts klappt das nicht. Der Anwender muss wie ein Wildgewordener auf die Zurückschaltfläche hämmern, damit das klappt. Ein Problem, das seit dem Redesign der Musik-App besteht und immer noch nicht behoben wurde. Zudem kommt iOS beim Zurückhämmern durcheinander. Artworks passen dann mitunter nicht zu den Musikstücken.

Wir hoffen, dass diese Musikprobleme noch zu den Bugs gehören und nicht einem grundsätzlichem Umbau entsprechen, aber viel Hoffnung haben wir nicht, da Bedienungsprobleme auch ein Jahr später nicht gelöst wurden. Allgemein haben wir in iOS 11 wenige Bugs entdeckt. Allenfalls erwähnbar ist ein Ausfall der Telefonie, den wir aber nur einmal hatten. Ein Neustart beseitigte das Problem.

 Die beste Änderung in iOS 11: das neue KontrollzentrumViele Designänderungen 

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ArcherV 26. Sep 2017

Natürlich kann man den Drucker auch noch benutzen. Hat man keine Billiggurke gibt's...

DY 26. Sep 2017

auch unter 32 Bit möglich gewesen wären. Apple kappt halt gerne Zöpfe damit ein Upgrade...

Cohaagen 25. Sep 2017

Seit iPhone 1 dabei und seitdem nur 77 Apps liebgewonnen? ;) Spaß beiseite, auf meinem...

Trollversteher 25. Sep 2017

Schließ ihn einfach nochmal an, und versuche ihn so zu verwenden, wie Du heutzutage...

budweiser 25. Sep 2017

Die 165 halte ich für wenig glaubhaft. Aber auch wenn, ist es ja kein Problem, einfach...



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